Citroën DS3: Mini auf französisch
Vier Farben für das Dach und acht Dekormöglichkeiten für den Innenraum: Was nach Mini klingt, ist ein kleiner Auszug aus dem Optionskatalog für den brandneuen DS3 von Citroën
- rhi
Paris (Frankreich), 24. August 2009 – Die Verwendung dieser zwei Buchstaben ist nicht frei von Risiko: Denn der Citroën DS ist eine Ikone des Automobilbaus, Name und Form sind ähnlich untrennbar verbunden wie beim Käfer oder Mini. Doch was Citroën nun im Geiste der Déesse auf die Beine stellt, ist nicht einmal der Versuch eines Retro-Zitats. Ob das gut geht, wird sich zeigen – als erste Serienversion können wir nun den kleinen aber noblen DS3 betrachten.
Eigenständiges Design
Der DS3 stellt den Anfang einer größeren DS-Modellpalette dar. Diese Fahrzeuge sollen das Hauptprogramm der Franzosen ergänzen und das Sahnehäubchen für den besonderen Geschmack bilden. Das ist ein mutiger Ansatz, denn im Bewusstsein der Franzosen ist Citroën eher eine Brot- und Buttermarke und auch hierzulande geht es vielen Käufern eher um Preisnachlässe als um Exklusivität. Das war 1955 noch anders: Citroën stellte die erste „Déesse“ vor, mit einem langweiligen Motor zwar, aber ansonsten eine Sensation. Die DS war nicht nur formal ein Geniestreich, sondern seinerzeit auch technisch ganz vorne dabei, ob zum Beispiel bei der Hydropneumatik oder mit ihrem Kurvenlicht. Zukünftig sollen die Buchstaben DS Symbol und Ausdruck der Kreativität der Marke sein. Mal sehen, wie diese Umdeutung angenommen wird, denn das Auto hinter der DS-Fassade ist Hausmannskost. Der DS3 basiert auf dem neuen fünftürigen C3.
Citroën DS3: Mini auf französisch (31 Bilder)

Citroën präsentiert die Serienversion des DS3.
Egal, zu den Fakten: Die Länge des nur dreitürig angebotenen Edel-Kleinwagens beträgt 3,95 Meter, die Breite 1,71 Meter. Citroën verspricht fünf vollwertige Sitzplätze, zahlreiche Ablagen sowie einen erweiterbaren Kofferraum, der mindestens 285 Liter Gepäck fasst. Für die Sicherheit sind serienmäßig ein ESP und sechs Airbags an Bord.