Wird der M1 Hommage Realität?
Albert Biermann ist Entwicklungschef bei BMW M. Beim M-Power-World-Treffen ließ er sich ein wenig in seine Karten schauen. Wir erhielten bisher unveröffentlichte Infos zur Zukunft der M-Autos
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München, 29. September 2008 – Albert Biermann ist Entwicklungschef bei der BMW M GmbH. Er hat maßgeblich den X6 mit auf die Räder gestellt und ist inzwischen längst mit neuen Projekten beschäftigt. Im Rahmen des M-Power-World-Treffens (www.m-power.com) ließ sich Biermann ein wenig in seine Karten gucken. Wir erhielten ein paar bisher unveröffentlichte Infos zur Zukunft der M-Autos.
CSL
Die Meinung der Hardcore-M-Fans ist eindeutig: Sie wollen ein neues CSL-Modell. CSL steht für „Coupé Sport Leichtbau“. Beim letzten M3 CSL kam zur leichteren Karosserie auch noch ein etwas stärkerer Motor hinzu. Aber hier werden wir noch weiter warten müssen – BMW schätzt die Absatzchancen für ein teures Leicht-Modell im Moment als zu gering ein. Und teuer würde es werden: „Der Karbonbaum wächst nicht in den Himmel.“, meint Albert Biermann schmunzelnd im Hinblick auf den gestiegenen Preis dieses leichten Werkstoffs. Dem Fan ist das egal, er will ein Image-Modell. Biermann dazu: „Wie müssen das betriebswirtschaftlich darstellen können.“ Beim derzeit harten Wettbewerb müssen die Hersteller mit jeder Modellreihe Geld verdienen, nicht mit fast jeder.
Wird der M1 Hommage Realität? (25 Bilder)

Das Konzept BMW M1 Hommage (oben) ist eine Huldigung an den originalen M1.
M7
Auch einen M7 werden wir nicht bekommen. Da es zur M-Philosophie gehört, die Wagen nicht nur kräftiger sondern auch deutlich leichter und agiler zu machen, wäre auch hier ein enormer finanzieller Aufwand nötig. Außerdem arbeitet BMW eng mit dem Tuner Alpina zusammen – und der hat mit dem Alpina B7, den es auch in der Langversion gibt, einen leistungsgesteigerten 7er im Programm. Immerhin kommen im B7 500 PS aus dem 4,4-Liter-Triebwerk.