Am Limit: Mercedes SLR McLaren Roadster 722 S

Der Rekordhalter bei schnellen offenen Fahrzeugen war bisher der Mercedes SLR McLaren Roadster: Er schafft weit über 300 km/h. Mit der neuen Variante 722 S aber setzt Mercedes noch eins drauf

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Stuttgart, 29. September 2008 – Der Rekordhalter bei schnellen offenen Fahrzeugen ist der Mercedes SLR McLaren Roadster. Mit 626 PS und weit über 300 km/h Höchstgeschwindigkeit bietet das Auto Erstaunliches. Mit der Variante 722 S setzt Mercedes jetzt noch eins drauf.

Im SLR McLaren Roadster 722 S arbeitet der gleiche Motor wie im SLR McLaren 722 Edition. Wie beim Coupé liefert der 5,5-Liter-V8-Kompressormotor auch hier 650 PS, also 24 PS mehr als beim Standardmodell. Zudem steigt das Drehmoment von 780 auf 820 Newtonmeter. Der Motor wird mit einer Fünfgang-Automatik kombiniert, die es ermöglicht, zwischen verschiedenen Schaltcharakteristiken zu wählen. Damit schafft der Roadster den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h um ein Zehntel schneller als der normale Roadster, nämlich in 3,7 Sekunden. Tempo 200 ist in 10,6 Sekunden erreicht und die Höchstgeschwindigkeit steigt gegenüber dem Standardroadster um drei auf 335 km/h.

Am Limit: Mercedes SLR McLaren Roadster 722 S (7 Bilder)

Der Mercedes SLR McLaren Roadster 722 S ist der schnellste Serienroadster.

Die Federraten und Stoßdämpferkennungen des 722 S sind straffer abgestimmt als beim normalen Roadster. Außerdem liegt der 722 S einen Zentimeter tiefer. Die 19-Zoll-Räder in Aluminium-Schmiede-Ausführung geben den Blick auf die rot lackierten Bremssättel der Karbon-Keramikbremsscheiben frei. Wie der normale Roadster besitzt der 722 S ein versenkbares Stoffverdeck, das durch eine spezielle Webstruktur das Maximaltempo von 335 km/h aushält. Unterhaltungen sollen bei Open-Air-Fahrten noch bei über 200 km/h möglich sein, verspricht Mercedes. Zum Öffnen muss das Verdeck im Frontscheibenrahmen entriegelt und kurz angehoben werden. Danach faltet es sich elektrisch in rund zehn Sekunden. Eine Aluminiumkappe im vorderen Teil des Dachs soll das Aufblähen („Ballooning“) des Verdecks bei hohen Geschwindigkeiten verhindern.