BMW in Tokio: Concept 1 Series tii
Mit dem tii nimmt der Münchener Autobauer Anleihen bei seinen Sportwagen aus den 60er- und 70er-Jahren – die Studie auf der Tokyo Motor Show 2007 ist eine leichtgewichtige kleine Fahrmaschine
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Tokio, 24. Oktober 2007 – Als fünfte Studie, die BMW im Lauf des Jahres 2007 präsentiert, soll das Concept 1 Series tii die hohe Bandbreite des Münchener Premiumherstellers demonstrieren. Nach dem M3 Concept Car, dem Concept CS und dem Concept X6/Concept X6 ActiveHybrid steht das Concept 1 Series tii für maximale Freude am Fahren auch im Kompaktsegment. Die Designstudie auf Basis des neuen 1er Coupé wird erstmals auf der Tokyo Motor Show 2007 vom 27. Oktober bis zum 11. November 2007 der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Designmerkmale früherer BMW-Coupés
In seinem Design greift der tii die Merkmale früherer Coupés aus den 1960er- und 70er-Jahren auf, die bis heute den sportlichen Ruf von BMW prägen. Kompakte Abmessungen, geringes Gewicht, starke Motoren und Hinterradantrieb kennzeichneten diese Fahrzeuge. Vor allem der 1966 erstmals angebotene BMW 02 wurde dank dieser Faktoren zum Inbegriff für sportliche Fahreigenschaften.
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BMW Concept 1 Series tii. Das Leichtbau-Coupé soll Fahrspaß pur bringen
Viel Karbon im Einsatz
Um das Gewicht zu optimieren und eine harmonische Achslastverteilung zu gewährleisten, wurden ausgewählte Bauteile beim Concept 1 Series tii aus karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. Neben der Motorhaube und den Spiegelkappen bestehen auch die Inlays der seitlichen Lufteinlässe an der Frontschürze, der Gurney auf dem Heckdeckel (Gurney = Klappe oder Blechwinkel am Ende eines Spoilers) und der Einsatz des Heckstoßfängers aus dem leichten und zugleich festen Werkstoff.
Matt transparente Lackierung
Aus größerer Distanz erscheinen die aus CFK gefertigten Bauteile schwarz, erst bei näherer Betrachtung wird die Kohlefaserstruktur der mit einer transparenten, matten Lackierung überzogenen Oberfläche sichtbar. Die dunkle Fläche der CFK-Motorhaube reduziert die Lichtreflexe bei Sonneneinstrahlung und soll die Konzentration des Fahrers fördern. Dem gleichen Zweck dient der in weiß gehaltene Sonnenschutzstreifen am oberen Rand der Windschutzscheibe. Er verhindert die Blendwirkung bei tief stehender Sonne.