Leichtbau mit Faserverbundwerkstoffen
Leicht, stabil und beliebig formbar – aus Sicht des Fraunhofer-Instituts sind Faserverbundwerkstoffe ein idealer Werkstoff, um Kraftstoff zu sparen.
- Gernot Goppelt
Leicht, stabil und beliebig formbar – aus Sicht des Fraunhofer-Instituts Pfinztal sind Faserverbundwerkstoffe ein idealer Werkstoff, um Gewicht zu reduzieren und Treibstoff oder Kraftstoff zu sparen.
Beim Bau von Flugzeugen werden diese Werkstoffe schon lange genutzt, denn im Laufe eines Flugzeuglebens lassen sich so mehrere Tonnen Treibstoff sparen. In Zeiten steigender Spritpreise und einer verschärften CO2-Diskussion interessieren sich auch die Automobilbauer immer mehr für faserverstärkte Kunststoffe. Sie stellen allerdings Anforderungen an Sicherheit, Stabilität, Belastbarkeit und Kosten, die für Zulieferer nicht leicht zu erfüllen sind.
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Das Fraunhofer-Institut Pfinztal hat eine Leichtbau-Felge aus faserverstärktem Kunststoff entwickelt.
Technologien fĂĽr hybriden Leichtbau
Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie in Pfinztal bei Karlsruhe und des neuen Karlsruher Innovationsclusters „Technologien für den hybriden Leichtbau“ (KITe hyLITE) versuchen, durch neue technische Lösungen die Anforderungen der Automobilindustrie zu erfüllen. Auf der Messe „Composites Europe“ präsentiert das Team an einem Pkw-Vorderwagenmodell verschiedene Prototypen aus Faserverbundwerkstoffen. Dazu gehören ein Frontend-Montageträger aus langfaserverstärktem Thermoplast und eine Leichtbau-Autofelge aus kohlenstofffaserverstärktem Verbundkunststoff, die mit Endlosfaserstrukturen verstärkt ist und hohen Belastungen standhält.