Quicc DiVa: Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb
Lärmbelastung und Feinstaub: Lieferwagen haben es in den Städten nicht leicht. Eine Alternative zeigt die niederländische Firma DuraCar in Paris: Den kleinen Transporter Quicc DiVa mit Elektroantrieb
- rhi
Heerlen (Niederlande), 8. Oktober 2008 – Stadtlieferwagen sind oftmals nur auf sehr kurzen Strecken unterwegs, die kaum einmal aus der Stadt hinausführen und ständig von Stopps unterbrochen sind. Wenn alle paar Kilometer der nächste Kundenbesuch ansteht, wird der Motor wird nicht warm, steigen die Emissionen und der Verschleiß des Motors ebenso. Diese Nachteile hätte ein elektrisch betriebener Lieferwagen nicht. Nun zeigt das niederländische Unternehmen DuraCar auf dem Pariser Autosalon 2008 (4. bis 19. Oktober 2008) den Elektro-Lieferwagen Quicc DiVa.
Stadtgerechte Abmessungen
Das Kürzel DiVa steht für den englischen Begriff „Distribution Van“, auf deutsch Lieferwagen. Hinsichtlich der Größe passt der DiVa gut in die Stadt. Der zweisitzige Lieferwagen ist nur 3,40 Meter lang, 1,70 Meter breit und 1,80 Meter hoch. Der Wendekreis beträgt 5,70 Meter. Die Ladekapazität liegt bei 600 Kilogramm, 2,2 Kubikmeter Gepäckvolumen passen in das Heckabteil.
Quicc DiVa: Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb (19 Bilder)

Die niederländische Firma DuraCar stellt in Paris den Elektro-Lieferwagen Quicc DiVa vor.
Neueste Elektrotechnik an Bord
Der DiVa wird nicht nur rein elektrisch angetrieben, sondern besteht auch vollständig aus Kunststoff, inklusive des Chassis. Dadurch konnte das Gewicht inklusive Batterien auf 850 Kilogramm reduziert werden. Ausgerüstet wird der City-Laster wahlweise mit einem speziellen bipolaren Bleiakkupaket oder mit neuartigen Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Akkus. Letztere unterscheiden sich laut DuraCar von bisherigen Li-Ionen-Akkus durch eine höhere Leistungsdichte, außerdem wird weniger Lithium benötigt.