Navigation im Rückspiegel
Der „Navigationsspiegel“ von Paragon und Magna ist ein höchst originelles Nachrüst-Navi. Er ersetzt den vorhandenen Spiegel und kann in einer Fachwerkstatt in viele Fahrzeuge eingebaut werden
- Gernot Goppelt
Mobilnavis zur Befestigung an der Windschutzscheibe gehören schon fast zum Alltag, doch was die Firmen Paragon und Magna Donelly nun vorstellen, ist eine wirklich originell. Der Bildschirm des Navigationssystems „MirrorPilot“, das die beiden Unternehmen gemeinschaftlich entwickelt haben, ist im Rückspiegel untergebracht.
Die Vorteile der Idee leuchten ein: Die Sicht durch die Windschutzscheibe wird nicht durch ein zusätzliches Gerät versperrt und der Bildschirm sitzt an gewohnter Stelle in Augenhöhe.
Navigation im Rückspiegel (3 Bilder)

Das Navigationssystem "MirrorPilot" ist Navigationssystem und Rückspiegel gleichermaßen.
Navigation im Rückspiegel
Der „Navigationsspiegel“ ersetzt einfach den vorhandenen Spiegel und kann in einer Fachwerkstatt in „viele Fahrzeuge“ eingebaut werden, so der Hersteller; genaue Informationen hierzu liegen derzeit noch nicht vor. Der GPS-Empfänger ist bereits integriert, sodass kein Antennenkabel frei im Innenraum verläuft, optional kann auch eine externe Antenne angeschlossen werden.
Die Spannungsversorgung erfolgt über das 12-V-Bordnetz. Einmal an die Stromversorgung angeschlossen, je nach Fahrzeugtyp beispielsweise an die Innenbeleuchtung, kommt der MirrorPilot Navigator ohne Kabelgewirr im Fahrzeug aus.
Bei eingeschalteter Navigation zeigt der gewohnte Blick auf den Rückspiegel links die kleine Navigationskarte. Im ausgeschalteten Zustand ist die volle Fläche des Spiegels nutzbar. Auf Wunsch schaltet der Mirror Pilot Navigator sein Display automatisch zwischen Tag- und Nachtmodus um. Der Spiegel selbst verfügt zudem über eine automatische Abblendfunktion.