Mio startet mit Navigationsgeräten in Deutschland
Bisher zeigten Mobilnavis die Routen immer nur als zweidimensionale Strecke an – wenn auch auf Wunsch aus der Vogelperspektive. Markt-Neuling Mio bringt nun ein Gerät, das auch Gefälle dreidimensional anzeigt
- sl
München, 28. November 2007 – Wer eine der letzten Elektronikmessen besucht hat, dem ist vielleicht ein Stand in Knallorange aufgefallen. Gezeigt wurden gleich mehrere mobile Navigationsgeräte, aber immer mit dem Hinweis, dass es sie in Deutschland nicht oder noch nicht gäbe. Es war der Stand von Mio. Nun tritt die im Jahr 2004 in Europa gegründete Firma in den deutschen Markt ein und präsentiert ihre ersten Mobilnavis.
Dreidimensionale StraĂźenfĂĽhrung
Mit dem C620t bringt Mio das deutschlandweit erste Navigationsgerät auf den Markt, das die Fahrtroute nicht nur als zweidimensionale Strecke darstellt, sondern auch die Höheninformation enthält. So werden auch Gefälle und Steigungen angezeigt. Zudem erscheinen über 1500 Sehenswürdigkeiten in einer dreidimensionalen Darstellung und damit in leichter erkennbarer Form. Wer mit dem Navigationsgerät beispielsweise die Ebertstraße in Berlin entlangfährt, sieht ein dreidimensionales Abbild des Reichstages. In Zukunft sollen auch realistische Straßenzüge in 3D dazukommen.
Mio startet mit Navigationsgeräten in Deutschland (4 Bilder)

Das Basisgerät C230t mit 3,5-Zoll-Display ist mit 90 mal 84 Millimetern fast quadratisch
4,3-Zoll-Display und Split-Screen-Bedienung
Außerdem bietet das 4,3-Zoll-Display des C620t eine Split-Screen-Oberfläche, die die Bedienungsfreundlichkeit verbessern soll. So können viele Funktionen direkt, ohne Hin- und Hernavigieren im Menü, angesteuert werden. Auch das Karten-Scrollen, die Anzeige nahe gelegener Sonderziele (POIs) und der Fahranweisungen ist auf diese Weise möglich. Außerdem erlaubt der Bedienungsbereich die Verwaltung von MP3-Dateien und die Annahme eingehender Anrufe über die integrierte Freisprecheinrichtung.