Opel kündigt ecoFlex-Version des Insignia an

Die Palette des neuen Opel Insignia wird um eine ecoFlex-Variante erweitert. Das neueste Sparmodell der Rüsselsheimer soll einen kräftigen Antrieb sowie Fahrspaß mit höchster Effizienz kombinieren.

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Rüsselsheim, 17. November 2008 – ecoFlex heißen die verbrauchsoptimierten Modelle von Opel, und auch für den just heute zu "Europas Auto des Jahres" gekürten Insignia haben die Rüsselsheimer eine Sparvariante angekündigt, die von einem Zweiliter-Diesel mit 160 PS angetrieben wird.

Trotz genügsamer Trinksitten müssen Fahrer des neuen Insignia ecoFlex nicht auf Fahrspaß verzichten, verspricht der Hersteller: 9,5 Sekunden verstreichen bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 218 km/h. Das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern verspricht auch bei niedrigen Drehzahlen kraftvollen Durchzug. Dank einer Overboost-Funktion in der Regelung des Turboladers kann das Drehmoment für 15 Sekunden auf 380 Newtonmeter erhöht werden. Der Wert für den Normverbrauch steht noch nicht fest, als Obergrenze hat sich Opel einen Abgasausstoß von 140 Gramm CO2 – entsprechend knapp 5,3 Liter Diesel auf 100 km – gesetzt.

Opel kündigt ecoFlex-Version des Insignia an (6 Bilder)

Der Opel Insignia ecoFlex kommt im Laufe des Jahres 2009 auf den Markt.

In dem neuen Zweiliter-Common-Rail-Vierzylinder wendet das Opel das so genannte "clean tech"-Verfahren an, um über die gesamte Lebensdauer des Motors möglichst niedrige Emissionswerte sicherzustellen: Mittels eines geschlossenen Regelkreises wird die Kraftstoffeinspritzung in Echtzeit an den aktuellen Verbrennungsverlauf angepasst. Entscheidendes Element sind in die Glühkerzen integrierte Drucksensoren, die für jeden einzelnen Zylinder bis zu eine Million Mal pro Minute den aktuellen, bis zu 180 bar betragenden Verbrennungsdruck mit einer Genauigkeit von 98 Prozent messen. Das Ergebnis wird an das zentrale Motorsteuergerät gemeldet, das Menge und Zeitpunkt der Einspritzung entsprechend dosiert. Der geschlossene Regelkreis soll sicherstellen, dass der Motor immer mit optimaler Effizienz und minimalem Abgasausstoß betrieben wird.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass zum Beispiel Ungenauigkeiten in der Kraftstoffzumessung, Bauteiltoleranzen oder unterschiedliche Kraftstoffqualitäten kompensiert werden. Zum Einsatz kommen Glühkerzen mit Drucksensor des Zulieferers Beru, der diese im Sommer vorgestellt hatte. Wie alle Insignia-Motoren erfüllt der Selbstzünder die Euro-5-Abgasnorm.