Wohnliche Schrottwertgegenstände

Bei Autos denkt man nicht unbedingt an Möbel. Aber was nicht passt, wird bekanntlich passend gemacht.Der Bayer Martin Kerber macht aus Autos und Autoteilen Möbelstücke

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Oberpframmern, 10. Dezember 2007 – Bei Autos denkt man nicht unbedingt an Möbel – aber „passt scho“, dachte sich wohl der Bayer Martin Kerber. Der studierte Archäologe hat sich im September 2007 mit seiner Firma Automöbeldesign selbstständig gemacht und fertigt im bayrischen Oberpframmern aus Autos und Autoteilen individuelle Möbelstücke.

Bereits im Alter von 19 Jahren bastelte der selbst ernannte Autonarr und Designfreak an ersten Einrichtungsgegenständen. Seither entstand eine Vielzahl an kleinen Schmuckstücken. Bei jedem der Werke handelt es sich um ein Unikat. So kann der Kunde nicht nur die Funktion seines Möbels selbst bestimmen, denkbar sind beispielsweise Sofa, Sessel, Regal, Vitrine, Schreibtisch oder Bett, sondern auch die Automarke selbst wählen. Farbe, Größe, Ausstattung und Materialien sind ebenfalls Kundensache.

Wohnliche Schrottwertgegenstände (7 Bilder)

Das "Meisterstück" des Bastler ist ein Bett aus einem VW Käfer 1203 aus dem Jahr 1973

„Wir richten uns ganz nach den Wünschen unserer Kunden“, so der heute 38-jährige Kerber, „und da vor jedem wesentlichen Arbeitsschritt eine Rücksprache mit dem Kunden erfolgt, können wir mit recht behaupten, Träume zu erfüllen. Und so einzigartig die Träume der Kunden sind, so individuell werden auch ihre Möbel sein.“