kurz informiert: Bildung, Elektroauto, Facebook, HMI

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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kurz informiert: Bildung, Elektroauto, Facebook, HMI
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Inhaltsverzeichnis

Der Deutsche Bibliotheksverband, Wikimedia Deutschland und das Bündnis Freie Bildung haben ARD und ZDF dazu aufgerufen, Inhalte mit Bildungsbezug unter dem Motto "Öffentliches Geld – Öffentliches Gut!" dauerhaft und möglichst unter freier Lizenz online zur Verfügung zu stellen. Sie beklagen: Trotz eindeutigem Bildungsauftrag und öffentlicher Finanzierung hätten die Sender bisher nur wenige ihrer Produktionen für den Unterricht oder freie Wissensplattformen wie Wikipedia freigegeben. Die drei Organisationen haben eine Petition aufgesetzt, die Interessenten bis zum 3. Juli mitzeichnen können.

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Der überwiegende Teil der Deutschen würde sich momentan kein Elektroauto kaufen. Das geht aus einer Umfrage des Verbands der TÜV hervor. Nur 36 Prozent der Autobesitzer können sich überhaupt vorstellen, in den nächsten fünf Jahren ein Elektrofahrzeug zu erwerben, allerdings haben nur drei Prozent konkrete Pläne, sich ein solches zuzulegen. Immerhin knapp die Hälfte der Deutschen glauben, dass durch die E-Mobilität die verkehrsbedingte Klimabelastung reduziert werden kann. Gegen ein E-Auto sprechen laut 49 Prozent der Befragten die hohen Anschaffungskosten, 47 Prozent halten die Reichweite für zu gering.

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Facebook will keine Verbreitung von falschen Informationen und Verschwörungstheorien über das neuartige Coronavirus zulassen. Das Online-Netzwerk werde sie entfernen und dabei den Einschätzungen globaler Gesundheitsorganisationen folgen, kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg an. Zudem werde keine Werbung zugelassen, mit der die Krise ausgenutzt werden solle – zum Beispiel mit der Behauptung, die Produkte könnten die Krankheit heilen. Im Fall der Coronavirus-Unwahrheiten griffen die Facebook-Regeln, die es verböten, Menschen in Gefahr zu bringen, erklärte Zuckerberg. Die Weltgesundheitsorganisation bekomme unterdessen so vielen kostenlosen Anzeigenplatz bei Facebook wie benötigt.

Wegen der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus verschieben die Veranstalter der Hannover Messe die weltgrößte Industrieschau. Das Branchentreffen mit rund 6000 Ausstellern aus 70 Ländern, das für Ende April geplant war, soll jetzt Mitte Juli stattfinden. Andere internationale Messen wie der Mobile World Congress in Barcelona, die ITB in Berlin, die Leipziger Buchmesse, der Genfer Automobilsalon oder die Handwerksmesse in München wurden bereits gestrichen.

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(igr)