Eiliger Martin: Aston Martin V12 Vantage RS
Anlässlich der Eröffnung seines Designstudios im englischen Gaydon hat Aston Martin mit der Studie V12 Vantage RS überrascht. Eine Kleinserie des Sportwagens mit der „subtil-aggressiven“ Erscheinung scheint möglich
- rhi
Gaydon (Grossbritannien), 12. Dezember 2007 – Anlässlich der Eröffnung seines Designstudios im englischen Gaydon hat Aston Martin mit der Studie V12 Vantage RS überrascht.
Leichtbau-Karosserie
Formal orientiert sich der V12 Vantage RS am neuen Vantage Coupé mit Achtzylindermotor. Im Gegensatz zu diesem wurde der Aufbau der Studie konsequent auf Leichtbau getrimmt. Unter anderem sind Motorhaube und Kofferraumdeckel aus Kohlefaser gestaltet. Insgesamt soll der starke Aston dank gezielter Abspeckmaßnahmen ein Gewicht von unter 1600 Kilo erreichen. Um die Kraft der zwölf Zylinder sicher auf die Straße zu bringen, besitzt die Studie Bremsscheiben aus Karbon-Keramik mit Kühleinlässen im Frontstoßfänger und einen bei hohen Geschwindigkeiten automatisch ausfahrenden Heckspoiler. Dennoch wurde das Äußere des englischen Sportlers relativ dezent gehalten, Aston Martin spricht von einem „subtil-aggressiven Exterieur“.
Eiliger Martin: Aston Martin V12 Vantage RS (23 Bilder)

Zur Eröffnung des hauseigenen Designstudios zeigt Aston Martin die Studie V12 Vantage RS
Leistungsgesteigerter Motor aus dem DB9
Unter der Haube des V12 Vantage RS arbeitet, wie der Name schon vermuten lässt, ein Zwölfzylinder mit sechs Liter Hubraum. Er stammt ursprünglich aus dem Aston Martin DB9, leistet ab dank diverser Optimierungen statt 456 nunmehr 608 PS. Das Triebwerk weist eine Trockensumpfschmierung auf, geschmiedete Kolben und Stahlpleul verhelfen zusammen mit modifizierten Zylinderköpfen zu einem maximalen Drehmoment von 690 Newtonmeter bei 5000 Umdrehungen pro Minute. Markante Lüftungsöffnungen in der Motorhaube sorgen für eine angemessene Kühlung des Aggregats.