Ziviler Geländegänger: Erste Bilder vom Mercedes GLK
Kaum ein Hersteller will sich noch erlauben, das Segment der kleinen SUV unbesetzt zu lassen. So zeigt nun auch Mercedes erste offizielle Bilder vom GLK, der ab 19, Januar als Studie GLK Freeside in Detroit vorgestellt wird
- sl
Stuttgart / Detroit (USA), 3. Januar 2008 – Kaum ein Hersteller will sich noch erlauben, das Segment der kleinen SUV unbesetzt zu lassen. So spukt auch der Mercedes GLK bereits seit einiger Zeit durch die Medien. Als Erlkönig wurde er bereits gesichtet und man kennt ihn als das kommende, kleine SUV von Mercedes, das auf der neuen C-Klasse aufbaut. Auf der Detroit Motor Show (19. bis 27. Januar 2008) feiert das Auto als seriennahe Studie Vision GLK Freeside seine Weltpremiere. Mit 4,52 Meter Länge ist der GLK 26 Zentimeter kürzer als die M-Klasse. Er kann damit gut gegen den erfolgreichen BMW X3 antreten, der nur fünf Zentimeter länger ist.
Design: Viel SUV und ein bisschen Limousine
Bei der Buchstabenkombination GLK gibt „G“ einen Hinweis auf den kantigen Urvater der Mercedes-Offroader, „L“ repräsentiert Luxus und das „K“ steht für Kompaktheit. Das Design spiegelt diese Synthese wieder. So kommen die Scheinwerfer viel kantiger daher als bei der rundlichen C-Klasse, aber auch als bei der M-Klasse. Der Rest der Karosserie sieht ebenfalls eckiger aus als beim großen Bruder. Das Auto hat kurze Überhänge, was ihm im Gelände durch günstige Böschungswinkel zugute kommen dürfte. Ebenfalls offroadtypisch sind die steil ansteigende Frontscheibe und die senkrechte Frontpartie. Zu den Offroad-Elementen kommen aber auch Limousinenmerkmale wie die aufsteigende Seitenlinie, die dem Auto Dynamik verleiht. Gut für die Übersichtlichkeit im Stadtverkehr sind die schlanken Dachpfosten.
Ziviler Geländegänger: Erste Bilder vom Mercedes GLK (19 Bilder)

Mercedes Vision GLK Freeside: Die Studie des neuen Mercedes-SUV
Innenraum mit viel Schwarz-Weiß-Kontrast
Im Interieur soll sich das zwischen Offroad- und Limousinenwelt gespannte Design fortsetzen. Das Armaturenbrett mit einem breiten Instrumentenfeld betont die Horizontale – eine Reminiszenz an den Innenraum von Offroadern. Auch die kastenartige Mittelkonsole mit dem ebenfalls rechteckigen Blendaufsatz für das Comand-APS-Display erinnert an bodenständigere Geländewagen. Ansonsten sieht der Innenraum so fein aus, wie man es von vielen Mercedes-Limousinen gewohnt ist. Auffällig ist die dunkle Holzleiste, deren schwarzweiße Maserung entfernt an Zebras erinnert.