Schnellmerker: InstantFix II soll Satelliten schneller finden

Viele Mobilnavi-Besitzer kennen das Problem: Man hat sein Ziel eingegeben und will losfahren, aber das Navi braucht endlos lange, bis es weiß, wo man ist. SiRF will mit der InstantFix-II-Technik Abhilfe schaffen

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Herrsching/San Jose (USA), 7. Januar 2008 – Viele Mobilnavi-Besitzer kennen das Problem: Man hat sein Ziel eingegeben und will losfahren, aber das Navi braucht endlos lange, bis es weiß, wo man ist. Schuld ist meist der GPS-Empfänger. Der kommt oft von SiRF Technology, einem US-Unternehmen mit Sitz im kalifornischen San José. Nun will das Unternehmen mit einer neuen Technik Abhilfe schaffen. Durch den Einsatz der InstantFix-II-Technologie lassen sich die Startzeiten auf fünf Sekunden beschränken, verspricht SiRF.

InstantFixII reduziert die so genannten TTFF-Zeiten (time to first fix) ohne einschneidende Verringerung der Genauigkeit bei der Positionsbestimmung, so der Hersteller. Dies ermöglichen ausgeklügelte Algorithmen, mit denen das Navi die Position der GPS-Satelliten im Orbit für einen Zeitraum von bis zu drei Tagen vorhersagen kann. Die Berechnungen werden laufend auf Basis von Daten verfeinert, die bei der Navigation von den Satelliten übertragen werden. InstantFixII führt die Kalkulationen autonom durch, das heißt, es benötigt keine über das Internet bereitgestellte Updates.

Schnellmerker: InstantFix II soll Satelliten schneller finden (2 Bilder)

Mio könnte zu den ersten Anbietern der InstantFix-II-Technik gehören (Bild: Mio C620t )

TomTom setzt bei seinen neuen Geräten wie dem One XL oder dem Go 720 und Go 920 T die InstantFix-Technologie der ersten Generation ein. Dabei kann sich der Navi-Benutzer die Satellitenpositionen per Download einmal wöchentlich aus dem Internet besorgen. Werden diese Daten aufs Navi übertragen, weiß das Gerät, wo es die Satelliten vermuten muss. Diese Technik wird von SiRF nicht aufgegeben, sie ist nach wie vor „erste Wahl“, so das Unternehmen. Mit einer Sieben-Tage-Voraussage ist die Internet-Lösung auch weitreichender als die „Unplugged-Version“, die nur eine Drei-Tages-Prognose erlaubt.