Kurz informiert: Abgas-Skandal, PC-Absatz, Nintendo, Supernova
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
250.000 Kunden wollen Vergleich mit Volkswagen
95 Prozent der betroffenen VW-Kunden haben im Skandal um manipulierte Dieselautos Interesse an einem schnellen Vergleich mit Volkswagen bekundet. Bisher hätten sich 250.000 der 262.000 berechtigten Kunden dafür registrieren lassen, den zwischen VW und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen ausgehandelten Vergleich zu übernehmen, teilte Volkswagen mit. Über 130.000 Vergleiche seien fertig geprüft. Kunden haben noch bis zum 20. April Zeit, um sich für den Vergleich oder eine Einzelklage zu entscheiden. Das Geld soll vom 5. Mai an überwiesen werden. Innerhalb von zwölf Wochen sollen laut VW alle Vergleichsberechtigten ihr Geld erhalten.
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Marktforscher uneins ĂĽber Auswirkungen auf PC-Absatz
Der weltweite Absatz von PCs samt Notebooks ist im ersten Quartal um mindestens ein Zehntel zurückgegangen. Das liegt an der Coronavirus-Pandemie, die auch den weiteren Verlauf beeinflussen wird. Da endet aber auch schon die Einigkeit der Marktforscher von Gartner und IDC. Erstere erwarten, dass die Kunden die Geldbeutel seltener öffnen werden, während Letztere steigende Absätze aufgrund der vielen neuen Heimarbeitsplätze prognostizieren. Beide begründen ihre Einschätzung mit baldigen Investitionen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs.
Nintendo-Switch-Update
Nintendo hat ein neues Update für seine Spielkonsole Switch herausgegeben. Es bringt unter anderem die Möglichkeit mit sich, Spiele und andere Softwaredaten auf eine SD-Karte zu verschieben – Speicherstände gehören allerdings weiterhin nicht dazu. Neu in Version 10.0.0 ist auch eine verbesserte Bookmark-Funktion. Controller-Knöpfe können nun außerdem erstmals anders belegt werden.
Bislang hellste Supernova entdeckt
Astronomen haben mit der bislang hellsten und energiereichsten Supernova möglicherweise eine besondere Sternenexplosion beobachtet, die davor lediglich in der Theorie beschrieben worden war. Das Team um den Astrophysiker Matt Nicholl von der Universität Birmingham geht davon aus, dass es sich bei dem Ereignis, das 2016 entdeckt wurde, um eine sogenannte pulsierende Paarinstabilitätssupernova handelt. Auffällig sei unter anderem, dass ein ungewöhnlich großer Anteil der freigesetzten Energie als sichtbares Licht ausgestoßen wurde. Außerdem fanden sie für eine derart massive Explosion ungewöhnlich viel Wasserstoff. Die Astronomen hoffen nun darauf, mit künftigen Teleskopen weitere solche Explosionen zu finden, die aus den Anfängen des Universums stammen.
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(igr)