Kurz informiert: NINA, Face-ID, Diesel-Skandal, Kurzarbeit
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Staatliche Warn-App NINA jetzt mit Corona-Info
Wegen der durch die Corona-Krise gestiegenen Nachfrage nach aktuellen Informationen, hat die Bundesregierung ihre Katastrophen-Warn-App NINA neu aufgesetzt. Die Abkürzung NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, war die App, die beispielsweise vor Waldbränden oder Unwettern warnt, zuletzt mit rund sieben Millionen Nutzern fast an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Die neue Version sei jetzt für bis zu 40 Millionen User ausgelegt und biete neue Funktionen: Unter anderem verschickt die App jetzt auf Wunsch aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie als Push-Nachricht.
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iOS 13.5: Besser nutzbar mit Maske
iOS 13.5, das Apple jetzt in dritter Beta bereitgestellt hat, liefert eine Bedienverbesserung bei der Gesichtserkennung, die die Geräteverwendung beim Tragen von Masken wie dem Mund-Nase-Schutz erleichtert. Die neue Version ist an die momentane Situation besser angepasst. Aktuell versagt die Face-ID-Technik nämlich bei Maskenträgern schlicht, weil ein großer Teil des Gesichts nicht erkennbar ist. Dies bleibt auch so; allerdings verbessert sich die Geschwindigkeit, mit der dann der alternative PIN-Code-Dialog eingeblendet wird, in der neuen iOS-Version deutlich. Das System zeigt bei Maskenerkennung den Unlock-Screen mit Entsperrcode direkt, anstatt dass man zunächst nach oben wischen müsste, um den Face-ID-Unlock zunächst versagen zu lassen, wie dies aktuell der Fall ist.
Erste Diesel-Klage kommt vor Bundesgerichtshof
Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich vom 5. Mai an mit den juristischen Folgen des VW-Abgas-Skandals. Damit ist der Rechtsstreit über Entschädigungen für manipulierte Dieselfahrzeuge Hunderttausender Kunden in der höchsten Instanz angekommen. Im konkreten Fall prüft der 6. Zivilsenat des BGH Forderungen eines Klägers aus Rheinland-Pfalz. Dieser will seinen 2014 gekauften Gebrauchtwagen an Volkswagen zurückgeben und dafür den vollen Preis von rund 31.500 Euro erstattet haben. Das Karlsruher Urteil wird voraussichtlich nicht am Dienstag, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.
Betriebe melden fĂĽr 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit an
Deutschlands Unternehmen haben in der Corona-Krise bis zum 26. April für 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet. Diesen Rekordwert gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg bekannt. Damit wurden alle Prognosen von Volkswirten bei weitem übertroffen. Die Schätzungen der Experten hatten zwischen drei und sieben Millionen Menschen gelegen. Der bisherige Rekord: Im Mai 2009 waren 1,44 Millionen Menschen in Kurzarbeit.
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(igr)