Hella warnt vor Tagfahrlicht-Steuergeräten
- Gernot Goppelt
In vielen Ländern ist das Tagfahrlicht bereits Pflicht, in Deutschland wird es vermehrt empfohlen. Seit einiger Zeit werden spezielle Tagfahrlicht-Steuergeräte im Markt beworben, die bewirken, dass beim Starten des Fahrzeugs nur das Abblendlicht eingeschaltet wird, nicht aber Heck- und Cockpitbeleuchtung. Der Lichtspezialist Hella weist darauf hin, dass man sich vor dem Kauf beraten lassen soll, ob diese Geräte den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Denn häufig dimmen sie die Helligkeit des Abblendlichts um bis zu 50 Prozent. Dadurch werde der vorgeschriebene Mindestwert des Lichtstroms teilweise unterschritten und der Scheinwerfer verliere seine Zulassung.
Wer auch am Tag mit Licht fahren will, sollte demnach spezielle Tagfahrleuchten nachrĂĽsten. Diese seien fĂĽr hohe Warnwirksamkeit bei Tageslicht ausgelegt und schalten sich automatisch mit dem Starten des Motors ein. Die ĂĽbrige Fahrzeugbeleuchtung ist dann nicht in Funktion, und ein Kraftstoff-Mehrverbrauch sei bei etwa 16 Watt (Halogen-Varianten) und bei 5 Watt (LED-Varianten) Leistungsaufnahme nicht messbar. Die Tagfahrleuchten erfĂĽllen laut Hella ihre Aufgabe deutlich besser als normales Abblendlicht, das fĂĽr die Ausleuchtung der Fahrbahn bei Dunkelheit ausgelegt ist. (ggo)