BMW X5 wegen Software-Updates in die Werkstatt gerufen
- Gernot Goppelt
Nach einem Bericht der Zeitschrift „Auto Service Praxis“ hat BMW über ein Kundenanschreiben die Halter des aktuellen X5 in die Werkstätten gebeten. Einem Unternehmenssprecher zufolge sei bei rund 4000 bis 6000 Fahrzeugen ein Softwareupdate für den Gurtstraffer aufgespielt worden. Interne Beobachtungen hätten einen Optimierungsbedarf ergeben. Wie sich dieser konkret äußerte, konnte der Sprecher auf Nachfrage der Zeitschrift nicht sagen.
Über einen Sprecher des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), das Ende Juli über den Sachverhalt informiert wurde, war der Zeitschrift zufolge zu erfahren, dass es in bestimmten Unfallsituationen zum Öffnen des Gurtschlosses kommen kann. Ursächlich hierfür sei ein Impuls, der im Rückhaltesystem durch das gewollte zeitversetzte Zünden des Gurtstraffers und des Endbeschlagstraffers ausgelöst werden kann. Meldungen über Unfälle liegen dem Autohersteller laut KBA nicht vor. Nach BMW-Angaben ist der Großteil der Fahrzeuge bereits „abgearbeitet“. (ggo)