Neue Oberflächenversiegelung für Aluminiumräder
- Gernot Goppelt
Alcoa Wheel Products beginnt mit der Produktion von Aluminium-Rädern in Europa, die mit der sogenannten „Dura-Bright“-Oberflächenbehandlung versehen werden. Dura Bright ist keine Lackierung oder Beschichtung, sondern eine Behandlung, die in das Aluminium eindringt und dadurch Bestandteil des Rads wird. Nach Angaben des Herstellers vermeidet das Verfahren typische Effekte wie in den Lack eingebrannten Bremsstaub oder Korrosionsspuren, die durch Kratzer entstehen – das Rad sei somit praktisch „wartungsfrei“. Zudem mache dieses Versiegelung eine einfache Reinigung der Oberfläche möglich, dazu genügen laut Hersteller Seife, Wasser und wenig Kraftaufwand.
In Kürze, so Alcoa, werden europäische Automobilhersteller Räder mit Dura Bright einsetzen. Erster Kunde sei der Tuner TechArt, der die Porsche Modelle Cayman sowie die Serien-Porsche-Modelle Boxster, 911 Carrera und 911 GT Street mit Dura-Bright-behandelten Rädern ausstattet. Zu erkennen sind diese Räder an der Gravur „TechArt Forged“. Automobilhersteller, die sich für die Oberflächentechnologie interessieren, kommen zunächst nicht an Alcoa vorbei – das Unternehmen bietet die Oberflächentechnologie nur für Alu-Räder aus eigener Herstellung an. (ggo)