Im "Ländle" starten Umweltzonen am 1. März
- ssu
Die Beispiele Berlin, Hannover und Köln machen Schule: Ab dem 1. März richten die Landeshauptstadt Stuttgart sowie weitere Kommunen in Baden-Württemberg Umweltzonen ein, nämlich Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd und Tübingen. Wer dort dann ohne Plakette an der Scheibe erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Autofahrer im „Ländle“ sollten sich daher zügig eine Schadstoffplakette besorgen, empfiehlt die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung), die zu den Organisationen zählt, bei denen die Plaketten erhältlich sind. Allerdings vertreibt die GTÜ die Plaketten über Partnerunternehmen wie zum Beispiel Werkstätten, denen sie lediglich eine Preisempfehlung im Bereich fünf bis zehn Euro gibt – Preisvergleiche können sich also lohnen. Weitere Abgabestellen sind TÜV und Dekra sowie die Straßenverkehrsämter.
Der Automobilclub AvD bietet seinen Mitgliedern die Plaketten kostenlos an und warnt zugleich vor Wucherpreisen, die einige Anbieter für die Plaketten verlangen. Dies betrifft namentlich Geschäftemacher im Internet, die sich den Umstand zunutze machen, dass die Plaketten im Ausland sonst kaum erhältlich sind. (ssu)