ADAC warnt vor Kippgefahr beim Renault Kangoo

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Von
  • ssu

Vor "Kippgefahr in Extremsituationen" warnt der ADAC bei der zweiten Generation des Renault Kangoo, die seit Anfang 2008 verfügbar ist. Bei einem Vergleichstest, den der ADAC mit verschiedenen Vans der unteren Mittelklasse durchgeführt hat, habe der Franzose trotz ESP beim Ausweichtest deutliche Schwächen gezeigt, teilt der Automobilclub mit.

Der standardisierte Test, der Aufschluss über das Fahrverhalten bei plötzlichen Ausweichmanövern gibt, wird dem ADAC zufolge von den meisten Autos mit ESP "ohne größere Probleme" bewältigt. Im Fall des getesteten Kangoo 1.6 16V habe hingegen trotz der elektronischen Fahrwerkstabilisierung Kippgefahr bestanden. Der Testfahrer habe nur knapp ein Umfallen des Autos verhindern können. Fahrer, die die vom Hersteller erlaubte Dachlast von 100 Kilogramm ausschöpften und/oder auf das von Renault als 300 Euro teures Extra angebotene ESP verzichteten, würden von der Kipptendenz noch stärker betroffen.

Mit dem Testergebnis konfrontiert, habe Renault Nachbesserungen an der ESP-Abstimmung versprochen, teilt der ADAC mit. Das Unternehmen werde eine entsprechende Aktualisierung der ESP-Software bei allen vorhandenen Fahrzeugen in Kundenhand und bei Neufahrzeugen vornehmen. (ssu)