Marderschäden: höheres Risiko bei häufigem Parkplatzwechsel
- Gernot Goppelt
Endlich ist es ´raus: Für einen Schutz gegen Marderschäden am Wagen müssen vor allem Autofahrer ohne festen Parkplatz sorgen. Der Grund dafür ist das ausgeprägte Revierverhalten von Steinmardern, die sich gern unter Autos verstecken und dort Duftmarken setzen, erläutert der Deutsche Jagdschutz-Verband in Bonn. Werde ein derart markiertes Auto im Revier eines anderen Marders geparkt, fühle sich dieser womöglich „vom Duft des vermeintlichen Rivalen provoziert“ und mache sich daher an Kühlerschläuchen oder Zündkabeln zu schaffen.
Nach Angaben der Jagdprofis droht dieses Verhalten vor allem in der bis etwa Ende August dauernden Paarungszeit der Marder. Als guter Schutz haben sich den Angaben zufolge elektrische Abschrecksysteme nach dem „Weidezaunprinzip“ erwiesen, die einige Autohersteller im Programm haben. Will ein Marder in den Motorraum krabbeln, bekommt er einen leichten Stromschlag versetzt und nimmt daraufhin Reißaus. (dpa) (ggo)