Covid-19: Nur ein Viertel der Yellow-Cab-Fahrer in New York unterwegs
Obwohl viele New Yorker seit Beginn der Seuche die U-Bahn meiden, rufen sie kaum mehr Taxis. Davon profitieren Fahrdienst-Anbieter wie Uber oder Lyft.
Die meisten Taxis von New York sind zur Zeit abgestellt.
(Bild: Daniel AJ Sokolov)
- dpa
Die Zahl der Taxifahrer in New York City ist neuen Zahlen zufolge deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der zuständigen Taxi- und Limousinen-Kommission der Metropole im Juni sank die Anzahl der Fahrer im Vergleich zum Vorjahr von mehr als 120.000 auf 30.675 – das entspricht einem Einbruch von 75 Prozent.
Auch die Zahl der Fahrten der Yellow-Cabs konnte sich seit dem Höhepunkt des Ausbruchs in der Millionenstadt im April nur minimal erholen, obwohl viele New Yorker die U-Bahn meiden. Davon profitieren anscheinend eher Fahrdienst-Anbieter wie Uber oder Lyft, denn die Zahl für Wagen auf Abruf stieg deutlicher.
Videos by heise
In einer Zeit, in der viele New Yorker zu Hause arbeiten, die berühmten Manhattaner Business-Lunches in den teuren Restaurants ausfallen und es kaum Touristen in der Stadt gibt, ist die Nachfrage nach Taxis stark gesunken – die gelben Wagen stehen oft unbenutzt auf großen Parkplätzen. Die Situation kann für die Fahrer, die oft hohe Schulden für ihre Zulassung aufgenommen haben, existenzgefährdend sein.
(fpi)