Unterwegs im BMW X6 M: SUV-Coupé für ganz Eilige
Die Form des SUV-Copés polarisiert, Konstruktion und Eckdaten seines V8 hingegen faszinieren. Im Herbst kommen die ersten Allrad-Autos der M GmbH in den Handel – in den USA drehten wir schon schnelle Proberunden
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Atlanta (Georgia/USA), 8. Juli 2009 – Seit über 30 Jahren ist die heutige BMW M GmbH dafür zuständig, aus den ohnehin meist nicht lahmen Modellen des Münchner Autobauers noch einiges mehr herauszukitzeln. Die Erfolge können sich sehen lassen: Im Jahr 2008 wurden nicht nur 25.000 M-Sportfahrzeuge verkauft, auch der 300.000 M-Wagen insgesamt konnte gefeiert werden. Doch statt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, haben sich die M-People nun erstmals Allrad-Fahrzeuge vorgenommen, die Ende Oktober 2009 auf den Markt kommen: Es handelt sich um den X5 M sowie den X6 M. In Georgia im Süden der USA hatte ich die Gelegenheit, letztgenanntes Modell auszuprobieren.
Mit 555 Pferden auf die Rennstrecke
Warum ausgerechnet Atlanta/Georgia? Nun erstens gibt es dort mit "Road Atlanta" eine hervorragende Rennstrecke, um die 555 Turbo-PS des kontrovers gezeichneten SUV-Coupés von der Leine zu lassen, zweitens aber hat es der X6 M nicht weit von seiner Produktionsstätte in Spartanburg (South Carolina), nämlich gerade einmal zwei Stunden.
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Der neue BMW X6 M ist mit dem X5 M das erste Allrad-Modell der BMW-Tochter M GmbH.
In den USA ein unauffälliger Wagen
Die Testwagenflotte besteht aus roten und grauen X6 M. Ich schnappe mir einen grauen, denn ganz so auffallen will ich während der anderthalbstündigen Fahrt von Atlanta zur Rennstrecke dann doch nicht. Ich muss allerdings feststellen, dass der X6 drüben von seiner Größe her nun wirklich nicht aus dem Rahmen fällt: von wegen Toyota Prius! In Georgia sehe ich nur einen Einzigen, dafür aber eine Menge großer schwarzer Limousinen und Pick-ups mit riesigen, blitzblank verchromten Felgen.