Oberklasse Navis von Becker, Garmin und Navigon
Für etwas mehr als hundert Euro bekommt man bereits Mobilnavis, die für gelegentliche Lotstenjobs völlig ausreichen. Lohnt es sich, 200 Euro mehr auszugeben?
- mn
Haar, 26. Januar 2009 – Wer einfach nur von A nach B kommen möchte, bekommt heute für kaum mehr als hundert Euro Mobilnavis, die ihren Job einwandfrei machen. Für die gelegentliche Nutzung reichen diese Geräte völlig aus. Zur gehobenen Preisklasse über 300 Euro greift eher, wer Wert auf die neuesten Funktionen legt. Gelegentlich sind richtig gute Ideen dabei wie etwa der „Kurvenwarner“ des Navigon 7210. Wir haben das derzeit zweitteuerste Gerät im Navigon-Angebot mit dem Becker Traffic Assist Z 200 und dem Garmin Nüvi 765TFM verglichen.
Becker solide, Navigon elegant
Unsere Testkandidaten verfügen allesamt über einen 4,3-Zoll-Bildschirm. Unterschiede gibt es beim Design der drei Routenplaner: Das Traffic Assist Z 200 kommt im bewährten und solide wirkenden Becker-Gehäuse. Es fällt allerdings einen Zentimeter breiter und insgesamt klobiger aus als das elegante Navigon. Der Hochglanz-Monitor des 7210 wirkt jedoch anfällig für Kratzer. Zum Schutz davor wird immerhin ein schickes Samttäschchen mitgeliefert. Eher robust sieht das Garmin Nüvi 765TFM aus. Es macht den Eindruck, auch einen Sturz äußerlich unversehrt zu überstehen.
Oberklasse Navis von Becker, Garmin und Navigon (33 Bilder)

Oberklasse-Navis im Vergleich: Navigon 7210, Garmin NĂĽvi 765TFM und Becker Traffic Assist Z 200
Gute Halterung bei Garmin
Alle drei Mobilnavis lassen sich problemlos und mit einer Hand in der Halterung fixieren und ebenso leicht wieder entnehmen. Beim Garmin gefällt uns besonders, dass das Anschlusskabel direkt in die Halterung eingesteckt werden kann und beim Herausnehmen des Geräts nicht extra aus diesem herausgezogen werden muss. Außerdem lässt sich dieses Navi – anders als die beiden Konkurrenten – ohne Feststellschrauben justieren. Im Menü kann sich der Nutzer in allen drei Navigationssystemen gut und intuitiv zurechtfinden. Große Symbole für die Hauptfunktionen erleichtern die Steuerung. Beim Garmin muss man deutlich stärker auf den Touchscreen drücken als bei den anderen zwei Geräten. Als sehr praktisch erweist sich beim Becker der große rote Schalter am Gehäuserand: Durch kurzes Antippen springt das Navi immer eine Menüebene zurück. Allerdings arbeitet die Software des Traffic Assist ab und an sehr langsam.