c't 22/2020 - Der Blick ins Heft mit Fritzbox absichern, Langzeitarchiverung, Gaming-Displays
In c't 22/2020 geben wir Tipps für mehr Privatsphäre und Datenschutz mit der Fritzbox. Im Test: Gaming-Displays, Stift-Tablets, Shopsysteme und vieles mehr.
- Achim Barczok
Moin aus Hannover,
Mit dem neuen FritzOS 7.20 haben Fritzboxen einige zusätzliche Sicherheitsfeatures erhalten. Meine Kollegen Dušan Živadinović und Ernst Ahlers beschreiben in der aktuellen c't, wie man sie aktiviert und optimal einrichtet.
DNS-over-TLS verhindert, dass identifizierende Metadaten, die beim Surfen entstehen, an Unternehmen, Geheimdienste oder andere Datensammler abflieĂźen. Die verbesserte WLAN-VerschlĂĽsselung WPA3 entzieht Hackern die Grundlage fĂĽr sogenannte Brute-Force-Angriffe. Und die Fritzbox verschlĂĽsselt nun auf Wunsch VoIP-Telefonate. Viel Erfolg beim Absichern Ihrer Fritzbox!
- FritzOS 7.20 schĂĽtzt VoIP-Telefonie, WLAN und Surf-Daten
- VerschlĂĽsselt telefonieren, Grenzen der Methode kennen
- Mit Fritzboxen beim Surfen die Privatsphäre schützen
- WPA3 schĂĽtzt das WLAN, nicht nur an Fritzboxen
Meine persönlichen Highlights in dieser Ausgabe:
- Fernseher und GroĂźformat-Displays fĂĽr Spieler
- Europa-Cloud Gaia-X tritt gegen übermächtige Konkurrenz an
- Volkswagens E-Fahrzeug ID.3 angetestet
- KĂĽnstliche Intelligenz erkennt Gedankenbilder
- Shopsysteme für angehende Online-Händler
- Kosmos-Roboter fĂĽr den Coder-Nachwuchs
- E-Government: Warum Software allein nicht ausreicht
- Heimisches Lithium als Nebenprodukt von Erdwärmestrom
- Einstieg in die Malsoftware Krita
PS aus der Redaktion:
Vor kurzem habe ich auf der Suche nach einigen digitalisierten Klassenfotos aus der Schulzeit meine Kiste ausgedienter Festplatten und die Tasche mit Archiv-DVDs aus der Rumpelkammer durchwühlt. Die passenden Kabel und Geräte (wer hat heutzutage noch ein DVD-Laufwerk?) habe ich mir von unseren technischen Assistenten in der Redaktion geborgt.
Schockiert hat mich, wie viele der Datenträger nicht mehr funktionierten oder nur noch einen Teil der Daten ausspuckten. Ein halbes Wochenende lang habe ich mit dem Auslesen verbracht und vorsichtshalber alles, was nach halbwegs interessanten Daten aussah, auf meine 2-TByte-Platte im PC geschaufelt. Wichtige Daten speichere ich zwar brav in diversen Backups. Aber bei manch einem Dokument merkt man erst Jahrzehnte später, wie schade es ist, dass man es irgendwann gelöscht oder nur auf einer zerkratzten DVD gespeichert hatte.
Mit diesem Thema haben sich auch meine Kollegen in der aktuellen c't beschäftigt und beschreiben Strategien, wie man Daten zur Langzeitarchivierung auch für mehr als zehn Jahre sicher aufbewahrt. Eine Festplattensammlung ist prinzipiell gar nicht so falsch: Nur sollten man die Daten nicht wie ich auf den alten 20-GByte-Notebookplatten liegen lassen, sondern sich gelegentlich auch fürs Archiv etwas Neueres gönnen.
Die Klassenfotos habe ich übrigens erst ein paar Wochen später gefunden, und dass ich sie wenigstens zum Teil retten konnte, grenzt fast schon an ein Wunder. Sie waren auf einer alten 100 MByte großen Iomega-Zip-Diskette, für die man Laufwerke nur noch auf eBay bekommt und die beim Auslesen laut ratterte und ständig Lesefehler meldete.
Und die Fotos waren in einem proprietären Corel-Format gespeichert, das vor 20 Jahren benutzt wurde, aber zum Glück mit der Testversion der aktuellen Corel-Suite noch kompatibel ist. Nach einem weiteren halben Wochenende Arbeit konnte ich nun stolz zwei Dutzend in JPGs konvertierte Schnappschüsse von Schulausflügen und Abifahrten anschauen.
So interessant wie in meiner Erinnerung waren die gar nicht.
- Digitale Daten langfristig zuverlässig speichern
- Langzeitarchivierung mit Festplatten
- Die M-Disc als Langzeitarchiv
- Daten langfristig in der Cloud sichern
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- c't-Cartoon Schlagseite: Nachwuchs
- Vorsicht Kunde: Klarmobil jubelt Kunden kostenpflichtige Zusatzleistungen unter
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(acb)