Günstige Mobilnavis für wenig Geld im Vergleich
TomTom der Erste räkelte sich anfangs für satte 799 Euro in den Regalen und war ein gemütliches Dickerchen mit gelegentlichen Orientierungsschwächen. Heute gibt es schlankere und weit schnellere Navis für rund 130 Euro – wir haben drei davon verglichen
- sl
Haar, 10. November 2008 – Man mag der Erinnerung kaum trauen, dass der erste TomTom, ein reichlich bauchiger und gemütlicher Geselle mit bescheidenem Funktionsumfang, 2004 zunächst für 799 Euro angeboten wurde. Es ist auch nicht lang her, da kosteten Einsteiger-Mobilnavis noch 200 Euro. Mittlerweise zahlt man nur noch um die 130 Euro für einfache Markengeräte, die übrigens weit mehr können als TomTom der Erste. Wir haben drei jüngere Vertreter der neuen günstigen Garde gestestet.
Drei gut aussehende Geräte
Unsere Testkandidaten sind das beliebte TomTom One in der aktuellen, vierten Version, das GoPal E3235 aus der neuen Medion-Einsteigerserie sowie ein Navi vom Newcomer MyGuide, das m.imove 3218. Alle drei haben ein 3,5-Zoll-Display und sind schön schmal. Die Ausstattung ist bei allen gleich spartanisch: Saugnapfhalterung, Zigarettenanzünder-Kabel und Schluss. Probleme mit dem Halt an der Scheibe hatten wir bei keinem Gerät. Wer sein Navi gerne weit unten an die Scheibe klebt, profitiert von der neuen, besonders Platz sparenden Halterung des One. Leider besitzt keine Halterung im Test eine Stromzufuhr, sodass man das Stromkabel jedes Mal nach der Fahrt herauspfriemeln muss.
Günstige Mobilnavis für wenig Geld im Vergleich (27 Bilder)

TomTom One, Medion GoPal E3235 und MyGuide m.imove 3218 im Test
Medion brilliert bei der Zieleingabe
Beim MyGuide vergeht viel Zeit, bis das Gerät hochgefahren ist. Danach heißt es warten, bis der Ort bestimmt ist. Wenigstens zeigt das Navigationssystem links oben, wie viele GPS-Satelliten schon benutzbar sind – so weiß man wenigstens, dass das Navi nicht untätig ist. Beim Medion und TomTom geht der GPS-Fix erfreulich schnell vor sich. Bei der Zieleingabe überzeugt das Medion am meisten. Es hat große virtuelle Tasten und dazu einen Bedienstift, der hinten im Gerät steckt. Vor allem aber braucht man hier nur wenige Buchstaben einzutippen: Gibt man ein B ein, so erscheint als Vorschlag Berlin, bei M wird München vorgeschlagen und so fort.