Ferrari 458 Italia: Neue Bilder vor der IAA-Premiere

Dass der Neue aus Maranello 570 PS aus acht Zylindern schöpft, war schon bekannt. Kurz vor seinem IAA-Debüt zeigen die Italiener jetzt Bilder des ganz auf den Fahrer ausgerichteten Innenraums

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Von
  • rhi

Maranello (Italien), 28. August 2009 – Knapp drei Wochen vor seinem offiziellen Debüt auf der IAA 2009 (17. bis 27. September) hat Ferrari nun weitere Details zu seinem neuen Modell namens 458 Italia veröffentlicht.

Die Ferrari-Ingenieure haben die Anordnung der Bedienelemente neu interpretiert, um ein fahrerorientiertes Cockpit zu schaffen. Sämtliche auf der Lenksäule angebrachten Hebel wurden beseitigt: Blinker, Fernlicht und Scheibenwischer werden nun über Knöpfe in den Lenkradspeichen aktiviert. Der Knopf zur Regulierung der Stoßdämpfereinstellungen befindet sich im 458 Italia neben dem Anlasserknopf, wo er direkt in Reichweite des Fahrerdaumens liegt. Hinter dem Lenkrad befinden sich einige sekundäre Funktionen wie die Bedienung der Stereoanlage. Gleichzeitig hat Ferrari die Schaltwippen verlängert, um unabhängig vom Lenkradeinschlag den Gangwechsel zu erleichtern. Neu sind auch die im Blickfeld des Fahrers liegenden Displays. Sie sollen dem Piloten ermöglichen, sich stärker auf das Fahren zu konzentrieren.

Ferrari 458 Italia: Neue Bilder vor der IAA-Premiere (14 Bilder)

Flach, kantig, angriffslustig: Die Frontpartie des Ferrari 458 Italia

Ein wichtiger technischer Bestandteil im 458 Italia ist die so genannte "Vehicle Dynamic Assistance", kurz VDA. Sie überwacht den 570 PS starken Motor, das Getriebe, die Reifen und die Bremsen. Das VDA versorgt den Fahrer mit einer visuellen Umsetzung des Zustands einer jeden Komponente. Die Basis dafür bildet die Berechnung aus Parametern der Quer- und Längsbeschleunigung sowie der Umdrehungszahlen und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs. So sollen stets die idealen Betriebsbedingungen garantiert werden. Es gibt drei Statusmeldungen: Bei "Warm-Up" ist die Betriebstemperatur noch niedrig, der Fahrer sollte es also ruhiger angehen. Bei "Go" passen alle Bedingungen, man kann richtig Gas geben. Hat man es indes übertrieben, erscheint "Over". Eine oder mehrere Komponenten arbeiten dann nicht mehr optimal und müssen gekühlt werden. (rh)