Formel 1: Red Bull baut künftig Motoren selber
Honda steigt aus der Formel 1 aus. Motoren und Knowhow will Red Bull in den kommenden Jahren übernehmen.
Der letzte WM-Gewinn gelang 2013. Mit der Regel-Reform im kommenden Jahr ergibt sich die Chance, die Mercedes-Dominanz zu brechen.
(Bild: Red Bull)
- dpa
Das Red-Bull-Team kümmert sich ab dem kommenden Jahr wie erwartet selbst um den Bau der Motoren für seine Formel-1-Autos. Der Rennstall gründete eine neue Firma namens "Red Bull Powertrains Limited". Diese wird auf die Technologie des aktuellen Motorenpartners Honda zurückgreifen. Die Japaner steigen nach der kommenden Saison aus, sie beliefern Red Bull und auch Alpha Tauri, das zweite Team des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz.
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Möglich wurde diese von Red Bull angestrebte Lösung vor allem auch durch einen Beschluss des Motorsport-Weltrats des Internationalen Automobilverbandes, demzufolge die Motorenentwicklung in der Formel 1 von 2022 bis zur Saison 2025 eingefroren wird. Red Bull und Alpha Tauri können somit nun praktisch in Eigenregie weitere drei Jahre die Antriebstechnologie der Japaner nutzen, ohne teure Entwicklungsarbeit leisten zu müssen. Die Einigung mit Honda sei ein bedeutsamer Schritt auf der Formel-1-Reise von Red Bull, sagte Teamchef Christian Horner in einer Mitteilung am Montag (15. Februar).
(mfz)