Kurz informiert: Cyberstalking, Glasfaserausbau, YouTube, Sennheiser

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Zur effektiveren Bekämpfung von Nachstellungen hat das deutsche Bundesjustizministerium jetzt einen Entwurf für eine Reform des Strafgesetzbuches vorgelegt. Damit soll insbesondere Cyberstalking besser erfasst und das Nachstellen insgesamt härter bestraft werden können. Justizministerin Christine Lambrecht betonte: "Stalking ist für Betroffenen oft schrecklicher Psychoterror – mit traumatischen Folgen." Es müssten daher mehr Fälle vor Gericht kommen und die Täter konsequent zur Verantwortung gezogen werden.

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Die Deutsche Telekom hat in Emmerich in Nordrhein-Westfalen zur Verlegung von Glasfaser das Keyhole-Verfahren getestet. Es soll Glasfaseranschlüsse "minimalinvasiv", umweltschonend und ohne lange Belästigung durch offene Baugruben innerhalb weniger Stunden in die Häuser bringen. Mit einem Horizontalspühlbohrverfahren wird dabei ein Kanal für den Glasfaseranschluss bis zum Haus des Kunden gebohrt. Die Auswertung der Tests in Emmerich soll in den nächsten Wochen erfolgen. Dabei geht es vor allem um die Kosten. Sollten die passen, dann könnte das Keyhole-Verlegeverfahren bei Glasfaseranschlüssen standardmäßig angewendet werden.

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Google hat sich endlich dazu durchgerungen, eine seiner beliebtesten iOS-Apps auf einen aktuellen Stand zu bringen. Gleich zweimal wurde die YouTube-Anwendung innerhalb weniger Tage mit einem Update bedacht. Der Suchriese versorgt die Nutzer nun erstmals mit den von Apple geforderten Datenschutzlabels für App-Store-Programme. Demnach nutzt Google vorhandene Kontaktinformationen und Kennungen zum Tracking des Nutzers, verknüpft gekaufte Artikel, ungefähre Standorte, Browserverläufe, gegebenenfalls vorhandene Kontakte, Suchverläufe, Nutzerinhalte, Nutzerdaten, Diagnosedaten, Browser-Verläufe sowie "sonstige Daten" und sichert sich zudem zahlreiche Analyse und Marketingmöglichkeiten mit den Infos – auch in Zusammenarbeit mit Drittanbieter-Werbung.

Sennheiser organisiert sich neu und konzentriert sich künftig auf den Geschäftsbereich Professional. Die Spezialisten für High-End-Audio aus Niedersachsen suchen deshalb nach einer Partnerschaft für ihre Consumer-Electronics-Sparte. Dazu gehören Kopfhörer und Soundbars. Selbst das Abstoßen der Sparte als Ganzes schließen die Geschäftsführer nicht aus.

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(igr)