Kurz informiert: EU vs. Disinfo, E-Autos, Gab, Malala

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Deutschland steht nach einer Untersuchung der EU so sehr im Fokus von russischen Desinformationskampagnen wie kein anderes Land der Europäischen Union. Laut dem Bericht des Auswärtigen Diensts der EU gebe es systematische Kampagnen sowohl auf politischer Ebene als auch durch Medien, die dem Kreml nahestehen. Zugleich werde deutschen Politikern vorgeworfen, den Dialog mit Russland zu meiden. Der Kreml schaffe von Deutschland ein geistiges Bild, in dem es in einem Chor irrationaler 'Russophobie' einige wenige vernünftige Stimmen gebe, heißt es in dem Bericht. Als Beleg seien seit Ende 2015 in der EU-Datenbank "EU vs. Disinfo" mehr als 700 Fälle zur Bundesrepublik gesammelt worden.

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Weltweit wurden im vergangenen Jahr 3,18 Millionen Autos mit elektrischem Antrieb zugelassen. Das sind nach Angaben des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg 38 Prozent mehr als 2019. Deutschland liegt mit einer Wachstumsrate von 264 Prozent laut den ZSW-Zahlen nun bei den Neuzulassungen weltweit auf dem zweiten Rang hinter China und verdrängt die USA auf Platz drei. Unter den neu zugelassenen E-Autos belegt Tesla weiterhin den ersten Platz gefolgt von Volkswagen.

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Die vor allem bei Rechten und Rechtsextremen beliebte Twitteralternative Gab hat nach dem jüngsten Hack offenbar nicht alle nötigen Gegenmaßnahmen ergriffen und so wurde mindestens Gab-Chef Andrew Torba erneut Opfer eines Hackerangriffs. Das geht aus einem Eintrag von Torba hervor, den er veröffentlichte, nachdem dessen Account offensichtlich gekapert und Gab daraufhin für Stunden offline gegangen war. Beobachter weisen darauf hin, dass der ursprüngliche Hack noch größer gewesen sein könnte, als bislang bekannt.

Apple hat ein neues prominentes Gesicht für TV+ verpflichtet. Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin von 2014, Malala Yousafzai, und die Streaming-Sparte von Apple gehen eine mehrjährige Partnerschaft ein. Dabei geht es nicht nur um Moderationen oder Auftritte der 23-jährigen in einzelnen Sendungen. Stattdessen soll Malala mit ihrer Produktionsfirma Extracurricular für Apple TV+ an der Schaffung von Dramen, Komödien, Dokumentationen, Animationen und Kinderserien arbeiten.

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(igr)