Donnerstag: WLAN-Call, Tesla-Kotau, Windows-Probleme, E-Auto-Boom & Rente ab 63

Telefonieren ĂĽber WLAN untersucht + Tesla entschuldigt sich in China + Windows-Updates mit Problemen + Steigende Elektro-Zulassungen + FrĂĽher weniger Rente

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Telefonhörer liegt auf WLAN-Access-Point

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

Lesezeit: 3 Min.

Während sich Tesla in China für "anmaßende Haltung" entschuldigen muss, weil Kundenbeschwerden nicht nachgegangen wurde, hat c't Telefonieren per WiFi-Calling unter die Lupe genommen – wenn der Mobilfunkempfang mal wieder zu schlecht ist. Schlechte Erfahrungen machen manche Nutzer auch mit den Updates KB5001330 und KB5001337 für Windows 10, die teilweise zu Netzwerkproblemen, Bluescreens oder Performance-Einbußen beim Gaming führen.

Bei den erstmals zugelassenen Autos dominieren noch die Verbrenner, doch Hybrid- und Elektroautos legen im ersten Quartal deutlich zu. Abschläge sind dagegen zu machen, wenn Rente mit 63 angestrebt wird. Die Kürzungen lassen sich mit zusätzlichen Beitragszahlungen ab dem Alter von 50 Jahren ausgleichen. Das Wichtigste vom Tage in Kürze.

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Der Mobilfunkempfang in Gebäuden ist oft bescheiden, weil dicke Außenmauern und metallbeschichtete Fensterscheiben Funksignale massiv dämpfen. Moderne Smartphones können Telefonate über WLAN führen, nicht nur über das Mobilfunknetz – Telefonieren per WiFi-Calling. Das hilft bei miesem Empfang in Gebäuden, spart aber, anders als man glauben könnte, kein Geld. Im Ausland drohen sogar Kostenfallen.

Zu einer Falle für Tesla hat sich die Beschwerde einer chinesischen Kundin auf der Automesse in Shanghai über angebliches Bremsversagen. Tesla tat dies zunächst ab. Staatsmedien in China sprachen von einer "anmaßenden Haltung" des Autobauers, der sich in seiner ersten Reaktion "kompromisslos" gezeigt hatte. Daraufhin sah sich Tesla zu einer offiziellen Entschuldigung gezwungen.

Microsoft hat sich dagegen noch nicht entschuldigt für die Windows-10-Sicherheitsupdates KB5001330 und KB5001337 vom 13. April. Die Aktualisierungen sollen unter anderem Sicherheitslücken schließen, führen aber auf einigen Systemen zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Bluescreens, Grafik-, DNS- und Netzwerkproblemen. Eine offizielle Bestätigung dieser Probleme mit den Updates KB5001330 und KB5001337 seitens Microsoft steht bislang aus.

Bestätigt hat das Kraftfahrt-Bundesamt dagegen die anhaltende Nachfrage nach Elektroautos. Der Anteil an Neuwagen mit alternativem Antrieb hat sich in Deutschland im ersten Quartal 2021 mehr als verdoppelt. Hybrid- und Elektroautos machen bei den in den ersten drei Monaten neu zugelassenen Kraftfahrzeugen 37,6 Prozent aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 16,8 Prozent. Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge sind also stark nachgefragt.

Das Rentenalter hat sich noch nicht verdoppelt, aber die Altersgrenze für Rentner wird von der Bundesregierung bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Manche Personengruppen können jedoch bereits ab 63 Jahren vorzeitig in Rente, wenn auch mit einem Abschlag: pro Monat früheren Renteneintrittsalter werden 0,3 Prozent der Alterspension abgezogen. Kürzungen können durch zusätzliche Beitragszahlungen ganz oder teilweise ausgeglichen werden, wenn Vorruhestand und vier Jahre weniger arbeiten angestrebt wird.

Auch noch wichtig:

(fds)