Scheuer: ÖPNV mit weiteren Mitteln stärken

Der Öffentliche Personennahverkehr soll zusätzliches Geld bekommen, um den Rückgang der Fahrgastzahlen durch die Pandemie abzufedern.

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Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind im vergangenen Jahr durch die Corona-Pandemie stark gesunken.

(Bild: Deutsche Bahn AG / Max Lautenschläger)

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Von
  • dpa

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will sich für zusätzliche Finanzhilfen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einsetzen. "Mit noch einmal einer Milliarde Euro können wir den umweltfreundlichen ÖPNV weiter leistungsfähig und zuverlässig am Laufen halten", sagte der CSU-Politiker der dpa. Dies stärke das Vertrauen und mache das System insgesamt zukunftsfest.

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Angesichts deutlich gesunkener Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen machen den Verkehrsanbietern starke Einnahmeausfälle zu schaffen. Der Bund hatte im vergangenen Jahr schon 2,5 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt – über die jährlichen Regionalisierungsmittel hinaus, die in diesem Jahr auf knapp 9,3 Milliarden Euro steigen. Mit dem Geld können Länder und Verkehrsverbünde Verkehrsangebote bestellen. Die Länder haben bereits gefordert, den "Rettungsschirm" für den ÖPNV zu verlängern und um eine Milliarde Euro aufzustocken. Scheuer sagte, auch Klimaschutz im Verkehr beginne vor der Haustür beim Einsteigen in den öffentlichen Nahverkehr. Ein gutes ÖPNV-Angebot sei dafür eines der wichtigsten Instrumente.

(mfz)