Korad KA3005P im Praxistest: GĂĽnstiges Labornetzteil zum Programmieren und Tunen
Das Labornetzteil Korad KA3005P ist ein Klassiker. Es bietet viel Leistung, lässt sich programmieren und mit etwas Geschick leicht verbessern.
(Bild: Michael Plura)
- Michael Plura
Labornetzteile, auch Labornetzgeräte genannt, sind ein wichtiger Bestandteil eines gut ausgestatteten Hobbykellers. Die Auswahl an Geräten ist unüberschaubar, die Preise reichen von rund 25 Euro bis hin zum Gegenwert eines neuen Kleinwagens. Die Qualität von Modellen an der untersten Preisgrenze überzeugt selten. High-End-Geräte hingegen kosten für den nicht professionellen Gebrauch deutlich zu viel. Stellt sich die Frage: Wo liegt der "Sweetspot" bei Labornetzteilen für den Hobbybereich?
Eine gute erste Wahl wäre ein gebrauchtes Markengerät. Das gestaltet sich aber leider vor allem für Einsteiger etwas problematisch, da man für eine sinnvolle Auswahl einiges Vorwissen über Labornetzteile benötigt. Vor allem sollte ein gebrauchtes Gerät vor dem Einsatz im Hobbykeller auf Herz und Nieren getestet und eventuell aufgearbeitet werden – eine schöne und nicht allzu schwierige Aufgabe für jemanden, der bereits fundierte Grundkenntnisse in der Elektronik besitzt, für Neulinge eher nicht. Einem Einsteiger kann man also nur empfehlen, bei einem der deutschen Elektronik-Versender nach Labornetzteilen (manchmal auch Labornetzgeräte genannt) zu suchen. Die Einstiegshürde für ein Tischgerät liegt dann bei rund 60-70 Euro für ein Labornetzteil mit 0-15 oder besser 0-30 Volt und einer maximalen Stromstärke von wenigstens 3 Ampere. Die Geräte haben in der Regel die Größe eines Schuhkartons und sollten eine getrennte Anzeige für Spannung/Volt und Strom/Ampere haben.
Das Korad KA3005P
Das Korad KA3005P gibt es seit bald 10 Jahren. Aus unserer Sicht handelt es sich dabei noch immer um ein gutes und preiswertes Labornetzteil für Einsteiger. Es bietet für rund 100 Euro einen ordentlichen Gegenwert. Es lässt sich einfach bedienen, bietet den Komfort von speicherbaren Volt/Ampere-Kombinationen und schützt Schaltungen durch eine zuschaltbare Spannungs- oder Strombegrenzung. Normalerweise hat es drei Sicherheitsbuchsen für Plus (rot), Minus/Masse (schwarz) und Erdung (grün). Einige Nachbauten verfügen über Polklemmen. Diese erweisen sich vor allem dann als praktisch, wenn man auch mal "nackte" Kabel statt immer nur Stecker anschließen will. Die Nachbauten oder OEM-Geräte mit höchstens kleinen Veränderungen bietet der Handel unter Namen wie Velleman LABPS3005, TENMA 72-2540 oder der Reichelt-Eigenmarke RND KA3005P an.
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