kurz informiert: Facebook, Apple, eBay, Mäusegehirn

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde
Inhaltsverzeichnis

Facebook möchte seine Flirt-Plattform um drei neue Funktionen erweitern. Sie heißen "Match Anywhere", "Glücksgriff" und "Audio Dates". Dies kündigte ein Unternehmenssprecher auf Twitter an. Durch "Match Anywhere" können der Umkreissuche für ein passendes Match bis zu zwei weitere Standorte hinzugefügt werden. Die Glücksgriff-Funktion zeigt möglicherweise kompatible Kandidaten an, die nicht zwingend den typischen Präferenzen entsprechen müssen. Mit der Audio-Dates-Funktion können Chat-Anfragen auf der Tonspur versendet werden.

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Mehrere Umfragen unter Mitarbeitern zur Lohngerechtigkeit hat Apple offenbar mit dem Verweis auf Datenschutz unterbunden. Das berichtet The Verge. Um die Gehälter unter Kollegen zu vergleichen, haben Angestellte in den jüngsten Monaten mindestens zwei interne Umfragen unternommen, die jeweils nach Einschreiten von Apples Personalabteilung zurückgezogen wurden. Bei den Umfragen seien auch Daten wie Geschlecht und Ethnie erhoben worden, was generell verboten sei. Die Reaktion des Konzerns habe Mitarbeiter in Hinblick auf die angebliche Lohngleichheit nun erst recht misstrauisch gemacht. US-Arbeitsrechtler zeigten sich verwundert über Apples Vorgehen.

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eBay hatte im 2. Quartal dieses Jahres zwar mehr Verkäufer, aber weniger Kunden. die zudem pro Kopf auch weniger eingekauft haben. Das zeigt der Quartalsbericht des Unternehmens. Im vorigen Jahr hatte die Pandemie eBay zu neuen Höhenflügen verholfen. Dieser Schwung lässt nun etwas nach: So kauften „nur“ noch 159 Millionen Kunden in den zwölf Monaten bis Ende Juni 2021 dort ein, in den zwölf Monaten bis Ende März 2021 waren es noch 166 Millionen gewesen. Gleichzeitig strömen aber mehr Händler zu eBay, was dem Unternehmen erlaubt, die Gebühren zu erhöhen.

Neurowissenschaftler haben die bislang detaillierteste Karte eines Säugetiergehirns in 3D veröffentlicht, die je erstellt wurde. Sie stammt von einer Maus, deren Gehirnaufbau dem unseren sehr ähnlich ist. Die Karte und der zugrundeliegende Datensatz sind der Öffentlichkeit frei zugänglich, wie das Magazin Technology Review schreibt. Sie zeigen mehr als 200.000 Neuronen und eine halbe Milliarde neuronaler Verbindungen in einem würfelförmigen Ausschnitt des Mäusegehirns, der nicht größer als ein Sandkorn ist.

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(sy)