Kurz informiert: Schifffahrt, Meta, Kaffee, Netflix

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die internationale Seeschifffahrt will ihre Klimaziele deutlich verschärfen. Statt den Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid bis 2050 zu halbieren, wie bisher von der Weltschifffahrtsorganisation IMO angepeilt, strebt die Branche nun an, bis dahin netto gar kein zusätzliches CO2 mehr in die Atmosphäre zu lassen. Der Reederverband verspricht sich von seinem Vorstoß ein Signal an Energieversorger, Schiffbauer und Motorenhersteller, mehr in "grüne" Antriebstechnologien und Treibstoffe zu investieren. Optimierungen beim Bau und dem Betrieb von Schiffen reichten nicht aus. Vielmehr sei bei Entwicklung und Verfügbarkeit eine "Revolution bei den Treibstoffen" nötig, betonte der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder, Alfred Hartmann.

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Jahrelang hat Facebook die Gesichter mehr als einer Milliarde Menschen biometrisch ausgewertet – oft ohne Einwilligung. In der Krise löscht der Konzern mit dem neuen Namen Meta nun die Daten. Zur Entsperrung von Geräten oder zur Bekämpfung von Betrug und Identitätsanmaßung möchte Meta allerdings weiterhin Gesichter biometrisch auswerten. Facebook-Nutzerinnen und Nutzer sollen nun dazu angeregt werden, manuell einzutragen, wer auf welchen Fotos und Videos zu sehen ist.

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Finnische Forschende haben Kaffee aus Pflanzenzellen hergestellt. Mit ihrer Methode wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des finnischen Forschungszentrums VTT dazu beitragen, dass Kaffee nachhaltiger produziert wird. Denn aufgrund des Klimawandels und der anhaltend hohen Nachfrage nach Kaffee werden mehr Anbauflächen benötigt, um genügend Kaffeebohnen zu produzieren. Dies führt zur Abholzung von Wäldern – insbesondere in empfindlichen Regenwaldgebieten. Die finnischen Forschenden sind optimistisch, das Verfahren mithilfe von modernen Bio-Reaktoren so weit zu entwickeln, dass daraus auch ein Produkt wird, berichtet Technology Review.

Netflix hat nach monatelanger Vorbereitung seine Expansion ins Spielegeschäft gestartet. Der Videostreaming-Dienst machte jetzt die ersten fünf Smartphone-Games für Abonnenten verfügbar. Sie können zunächst nur auf Android-Telefonen gespielt werden. An der Umsetzung für Apples iPhones wird gearbeitet. In den Spielen soll es keine Werbung, keine zusätzlichen Gebühren und keine In-App-Käufe geben.

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(igr)