Kurz informiert: Spyware, Fahrassistenzsysteme, Foxconn, Twitch

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Besucher bekannter Websites der Demokratie- und Arbeitsrechtebewegung in Hongkong sollen über mehrere Wochen mit Datenschädlingen auf ihren Macs und iPhones infiziert worden sein. Dabei wurde ein Zero-Day-Exploit im XNU-Kernel verwendet. Das berichtet die Threat Analysis Group von Google. Die Lücke ist mittlerweile geschlossen. Allerdings sollen die Bugs mindestens seit August ausgenutzt worden sein. Die auf den Geräten entdeckte Spyware kommt mit einer Backdoor, die zahlreiche Möglichkeiten für die Angreifer bietet. Dazu gehört laut Google ein Fingerprinting des Geräts, das Aufnehmen von Screenshots, das Herunterladen und Hochladen von Dateien, das Ausführen von Terminal-Kommandos, die Aktivierung einer Audiowanze sowie ein Keylogging. Wer dahinter steckt, ist unklar – es wird ein staatlicher Akteur vermutet.

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Die deutschen Versicherer erwarten in den nächsten zwanzig Jahren einen deutlichen Rückgang der Autounfälle. Grund ist die zunehmende Verbreitung von Assistenzsystemen. Den größten Effekt auf Kfz-Haftpflichtschäden haben laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten. Bereits jetzt haben diese Systeme einen messbaren positiven Effekt auf die Zahl der Schäden. "Wir beobachten, dass es bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen so um die zwanzig Prozent weniger Schäden gibt", sagte Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied beim Marktführer HUK Coburg.

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Der taiwanische Foxconn-Konzern steigt mit der Übernahme der Autofabrik von Lordstown Motors konkret in die Produktion von Elektrofahrzeugen ein. Das lässt sich Foxconn insgesamt 230 Millionen US-Dollar kosten. Damit bekommen die Taiwaner eine Fertigungsanlage für ihre Elektroauto-Ambitionen, während das Lordstown-Startup dringend benötigtes Kapital erhält. Außerdem planen beide Unternehmen bis Ende April 2022 eine Vereinbarung zur Fertigung von Lordstowns erstem Produkt, dem Elektro-Pickup namens Endurance, in der Fabrik im US-Bundesstaat Ohio.

Nintendo und Amazon haben eine Twitch-App für die Nintendo Switch veröffentlicht. Mit der Anwendung können Nutzerinnen und Nutzer Videospiel-Streams verfolgen. Twitch ist auf der Switch allerdings im Funktionsumfang beschränkter als die Apps für andere Mobilgeräte: In der Switch-App direkt kann man Chats weder lesen noch selbst Kommentare abgeben. Wer Chats von Livestreams mitverfolgen möchte, muss dazu die Begleitanwendung auf dem Handy öffnen.

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(igr)