IBM-Roadmap sieht Markteinführung von Storage Tank für 2003 vor

Knapp eine Woche nach Bekanntgabe der Allianz zwischen IBM und Hitachi stellt IBM seine Storage-Software-Roadmap vor.

vorlesen Druckansicht 15 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.

Knapp eine Woche nach Bekanntgabe der Allianz zwischen IBM und Hitachi stellt IBM seine Storage-Software-Roadmap vor. Danach stehen für die IBM Storage Systems Group drei Projekte im Vordergrund, die im nächsten Jahr marktreif sein sollen: eine Linux-basierte Virtualisierungsmaschine, das bereits Ende 2000 angekündigte Storage-Sharing- und Management-Filesystem Storage Tank sowie Standard-basierte Management-Tools für Multi-Vendor-Umgebungen. Damit folgt IBM dem Trend zur Vereinheitlichung und Vereinfachung von Benutzer- und Administrations-Schnittstellen in heterogenen Umfeld.

Während die Virtualisierungs-Software für eine einheitliche Darstellung und Neuzuordnung des verfügbaren Massenspeichers im Netz inklusive eingebundener Tape-Libraries sorgt, arbeitet Storage Tank als Software zur automatisierten Verwaltung von Massendaten auf Dateisystemebene. Sie soll auf einer großen Palette von Client-Systemen und Server-Plattformen zum Einsatz kommen und mit unterschiedlichsten SAN-Topologien und -Implementierungen umgehen können. Auf den Clients befindet sich ein spezielles Dateisystem, das selbsttätig und für den Benutzer transparent Anfragen nach ausgelagerten Daten an den Storage-Tank-Metadaten-Server stellt. Die Datenverwaltung ist dabei auf Block- und auf Dateiebene möglich, die Anbindung kann über ein SAN genauso wie über das Firmen-LAN erfolgen. Diese dem HSM ähnliche Strategie lässt sich mit anderen Strategien des Daten-Sharings zum Beispiel über NFS, CIFS oder HTTP kombinieren.

Nachdem die Markteinführung mehrfach verschoben werden musste, befindet sich Storage Tank nun bei Kunden im Alpha-Test-Einsatz. Der Stapellauf soll auf einem -- Intel-basierten -- xSeries-Linux-Cluster erfolgen. (sus)