Kurz informiert: Wetterextreme, Solarheizung, Moskitos, ISS

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Stürme, Überschwemmungen und weitere wetter- und klimabedingte Extremereignisse haben in Europa in den vergangenen vier Jahrzehnten wirtschaftliche Schäden in Höhe von etwa einer halben Billion Euro angerichtet. Das hat die EU-Umweltagentur EEA laut einer neuen Analyse berechnet. Schätzungsweise drei Prozent aller extremen Wetterereignisse seien demnach für gut 60 Prozent aller wirtschaftlichen Verluste verantwortlich gewesen. Deutschland als bevölkerungsreichstes EU-Mitglied verzeichnete die insgesamt höchsten wirtschaftlichen Schäden aller 32 analysierten Staaten. Künftig rechnet die EEA mit einem Anstieg der Schadenszahlen, unter anderem deshalb, weil sich mehr wirtschaftliche Vermögenswerte in flutanfälligen Küstengebieten befänden.

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In Deutschland wurden im vergangenen Jahr insgesamt 81.000 neue Solarwärmeanlagen installiert. Damit habe die Nachfrage nach Solarheizungen auf dem Vorjahresniveau gelegen, teilten der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie und der Bundesverband Solarwirtschaft mit. Für dieses Jahr erwarten die beiden Branchenverbände einen Nachfrageschub, da in den vergangenen Monaten die Gas- und CO2-Preise stark gestiegen seien. Die Bundesregierung fördert die Errichtung einer Solarheizung weiterhin mit bis zu 45 Prozent ihrer Anschaffungs- und Installationskosten, betonen die Verbände.

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Der japanische Kosmetikkonzern Kao startet in diesem Monat zusammen mit der Regierung Thailands ein Projekt, das bei der Eindämmung des gefährlichen Dengue-Fiebers helfen soll. Neben einer Aufklärungskampagne verschenkt das Unternehmen dazu ein neuentwickeltes Hautöl, das Moskitos, die diese Krankheit übertragen, abhalten soll. Das Produkt setzt dazu ein Öl auf Silikonbasis ein, das Stechmücken das Landen auf der menschlichen Haut verleiden soll, berichtet Technology Review. Jährlich sterben rund eine Million Menschen an Malaria, Dengue-Fieber und anderen durch Moskitos übertragene Krankheiten.

Die NASA geht davon aus, dass die Internationale Raumstation ISS in knapp neun Jahren zum Absturz gebracht werden wird. Die letzte Crew soll im Frühjahr 2030 an Bord kommen, heißt es in einem "Übergangsplan", den die US-Raumfahrtagentur nun für das US-Parlament ausgearbeitet hat. Aber schon Mitte des Jahrzehnts werde man damit beginnen, die Umlaufbahn der ISS langsam zu verringern. Anfang Januar 2031 soll sie dann auf den Raumschiffsfriedhof im Südpazifik stürzen – tausende Kilometer von den nächsten menschlichen Siedlungen entfernt.

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(igr)