Macworld: "gesunde Apple-Microsoft-Beziehung"
Anfang der Woche noch zogen dunkle Wolken aus Redmond, dem Firmensitz Microsofts, in Richtung Cupertino, der Heimat von Apple Computer. Auf der Macworld riss die Wolkendecke ein wenig auf.
Anfang der Woche noch zogen dunkle Wolken aus Redmond, dem Firmensitz Microsofts, in Richtung Cupertino, der Heimat von Apple Computer. Office v. X fĂĽr Mac OS verkaufe sich schlecht und deshalb, so Kevin Browne, Chef der Mac-Abteilung von Microsoft, mĂĽsse man die kĂĽnftige UnterstĂĽtzung fĂĽr Apples Betriebssystem ĂĽberdenken.
Tim McDonough, Director of Marketing, und Michael Connolly, Group Program Manager bei Microsoft, rissen auf der Macworld jetzt die Wolkendecke ein wenig auf: Die Beziehung zu Apple sei gesund und ziemlich stark. Die Entwicklungsteams stünden in engem Kontakt und es gäbe eine Menge Zusammenarbeit, sagten sie gegenüber heise online. Die Marketingbeziehungen würden besser und besser. Viele Mac-OS-9- und Office-2001-Anwender würden nur deshalb nicht zu Mac OS X und Office v. X wechseln, weil ihnen die Vorzüge des neuen Betriebssystem nicht klar seien. Dies würde die Beziehung zwischen Microsoft und Apple jedoch nicht belasten. Im Gegenteil, man arbeite mit Apple an Wegen, dies zu ändern. Solange es ein gutes Geschäft sei, Mac-Software zu schreiben, werde man das weiterhin tun. Auch das nächsten Monat auslaufende Technology-Agreement würde dies nicht ändern. Schließlich habe man gerade Palm-Sync- und Remote-Desktop-Software für Mac OS X vorgestellt.
Die nächste Version von Office und Internet Explorer für Mac OS X sei ebenfalls schon in Arbeit. Dagegen machte Connolly wenig Hoffnung auf eine Mac-Version der Datenbank "Access". Es mache aus geschäftlicher Sicht zur Zeit einfach keinen Sinn, die Software zu portieren. (adb/c't) / (se)