Kurz informiert: Netzausbau, Meta, E-Stehroller, SpaceX
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Internet-Unternehmen sollen in Netze investieren
Vier große Telekommunikationsunternehmen fordern die großen Inhaltsplattformen des Internets auf, sich an den Kosten der europäischen digitalen Infrastruktur zu beteiligen. Schließlich würden diese ihre Dienste tragen, heißt es in einem gemeinsamen Appell der Deutschen Telekom, Vodafone, Telefónica und Orange. Der Datenverkehr nehme jährlich um bis zu 50 Prozent zu, schreiben die vier Unternehmen. Über 70 Prozent des gesamten Datenverkehrs entfielen auf Videostreaming, Spiele und soziale Medien, die von einigen wenigen Plattformen für digitale Inhalte stammen würden. Damit der uneingeschränkte Zugang und die Teilnahme der Bürger an der digitalen Gesellschaft gewährleistet würden, seien kontinuierliche Investitionen wichtig. Die Investitionslast müsse in einem angemesseneren Verhältnis verteilt werden.
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Texas will Meta in den Bankrott klagen
Texas verklagt Meta auf tausende Milliarden US-Dollar, weil Meta mit automatischer Gesichtserkennung milliardenfach gegen texanisches Recht verstoßen haben soll. Die Vorwürfe richten sich gegen Facebook, das seit über einem Jahrzehnt hochgeladene Fotos automatisch biometrisch gerastert hat, sowie gegen Instagram: Die Foto-Plattform soll einerseits versprechen, vor Einführung von Gesichtserkennung zu warnen, tatsächlich aber heimlich alle hochgeladenen Bilder der konzerneigenen Gesichtserkennung unterziehen. Worauf sich der Vorwurf gründet, ist der Klage des texanischen Justizministers nicht zu entnehmen. Meta wehrt sich gegen die Anschuldigungen: "Diese Vorwürfe sind unbegründet, und wir werden uns energisch verteidigen", teilte der Konzern heise online mit.
Teure Unfälle mit E-Stehrollern
2020 haben die Kfz-Haftpflichtversicherer 1150 Schadenfälle durch E-Stehroller registriert. Sie zahlten für jeden dieser Unfälle im Schnitt rund 3850 Euro. Damit weisen die E-Roller eine ähnliche Bilanz auf wie Mofas und Mopeds. Offiziell zählte das Statistische Bundesamt 2020 bundesweit 2155 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden, häufig unter Alkoholeinfluss. Laut einer Auswertung der Universitätsklinik Essen war die häufigste Ursache für Unfälle der Sturz über zu hohe Bordsteine. Dabei komme es oft zu Kopfverletzungen.
US-Milliardär will mit SpaceX zurück ins All
Der US-Milliardär Jared Isaacman will nach seinem ersten SpaceX-Flug zurück ins All. Dafür hat er mit dem US-Raumfahrtunternehmen das sogenannte Polaris-Programm ins Leben gerufen. Es besteht aus zwei bemannten Flügen der Dragon-Kapsel und dem ersten bemannten Flug mit dem riesigen Starship, das SpaceX aktuell entwickelt. Isaacman will bei jedem dieser Flüge mit an Bord sein.
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(igr)