Suns scheidender Chef gibt sich optimistisch
Suns scheidender Chef Ed Zander meint, Sun könne unter anderem von der Verunsicherung der Kunden durch die Fusion von Hewlett-Packard und Compaq profitieren.
Suns scheidender Chef Ed Zander hofft darauf, dass Sun von der Fusion zwischen Hewlett-Packard und Compaq profitieren könne. In den vergangenen Tagen seien verstärkt Anfragen von HP-Kunden eingegangen, Sun solle doch einmal die eigenen Produkte vorführen -- Zander führte dies in seinen Äußerungen auf der Technologiekonferenz von Bear Stearns & Co. auf Verunsicherung über die weitere Produktstrategie bei den HP-Kunden zurück.
Aber nicht nur die "neue HP" macht Zander, der zusammen mit Finanzchef Mike Lehman Sun verlässt, Hoffnung. Er bekräftigte erneut, im laufenden Quartal werde wieder ein Gewinn bei dem Unix- und Server-Spezialisten anfallen -- allerdings wollte er noch keine weiteren Details bekannt geben, die Investoren hätten eben abzuwarten und zu sehen, was herauskomme, meinte er lapidar. Der Marktanteil von Sun werde aber auf jeden Fall wachsen; auch der Kundenstamm dehne sich aus. Sun hatte besonders durch die Krise der Internet-Ökonomie zu leiden, da besonders viele Dot.Com-Firmen und Internet-Anbieter zu den Kunden gehörten. Nun will Sun in Bereichen wie Gesundheitsindustrie, der Biotech-Branche und bei IT-Infrastrukturen der öffentlichen Hand Boden gutmachen. (jk)