Kurz informiert: ISS-Russland, Film-Sanktionen, Gesundheits-Apps, Parken-Urteil
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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NASA-Kooperation mit Russland läuft weiter
Trotz der Sanktionen gegen Russland kooperiert die US-Weltraumagentur NASA weiter mit ihrem russischen Pendant beim Betrieb der Internationalen Raumstation ISS. "Die Teams reden weiterhin miteinander, wir trainieren weiterhin zusammen und wir arbeiten weiter zusammen", sagte Kathy Lueders laut CNBC. Sie ist bei der NASA für die bemannte Raumfahrt zuständig und sollte eigentlich Fragen zur anstehenden Mission Axiom 1 beantworten, der ersten privaten Mission zur ISS. Der Ukraine-Krieg überschattete aber auch diesen Termin, vor allem, nachdem der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos wüst vor den Folgen gewarnt hatte, sollte die ISS-Kooperation beendet werden. Es wäre sehr schwierig, die Station ohne Russland zu betreiben, gestand Lueders jetzt ein.
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Große Filmstudios wollen nicht mehr in Russland veröffentlichen
Mehrere große Filmstudios werden ihre Titel bis auf Weiteres nicht mehr in Russland veröffentlichen. Zuerst hatte sich der US-amerikanische Disney-Konzern zu dem Schritt entschieden, bevor auch Warner und Sony ihre Filmveröffentlichungen in Russland auf Eis legten. Als Grund nennt Disney in einem Statement die unprovozierte Invasion Russlands und die humanitäre Krise in der Ukraine. Der erste Film, der in Russland nicht veröffentlicht werden soll, ist demnach der Pixar-Titel "ROT". Künftige Geschäftsentscheidungen sollen von der "weiteren Entwicklung der Situation" abhängig gemacht werden, schreibt Disney.
Intransparente Preise bei Gesundheits-Apps auf Rezept
Die gesetzlichen Krankenversicherungen, GKV, monieren hohe und intransparente Preise bei Gesundheits-Apps auf Rezept. Im Schnitt lagen die von den Anbietern im ersten Jahr frei festlegbaren Preise bei rund 400 Euro im Quartal, wie es im ersten Bericht des GKV-Spitzenverbands zu digitalen Gesundheitsanwendungen auf Kassenkosten heiĂźt. Das Spektrum der Preise reichte demnach von 119 Euro fĂĽr eine Einmallizenz bis zu 743,75 Euro fĂĽr einen Freischaltcode fĂĽr eine Anwendungsdauer von 90 Tagen.
Urteil zum aufgesetzten Parken in Bremen
Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Bremen sorgt für Denkfalten im dortigen Senat. Es geht darum, eine Lösung für tausende Autos zu finden, die momentan in der Stadt illegal parken. Eigentümer und Bewohner von Wohnhäusern in drei Bremer Stadtteilen hatten von der Straßenverkehrsbehörde verlangt, gegen die seit Jahren an beiden Straßenseiten auf Gehwegen aufgesetzt parkenden Autos einzuschreiten. Da die Behörde dies Mitte 2019 ablehnte, gingen die Beschwerdeführer gegen die zuständige Verkehrssenatorin vor das Verwaltungsgericht.
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(mack)