Kurz informiert: Ukraine-Krieg, Pegasus, Starlink, Die Siedler

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

In Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wächst die internationale Sorge um die Atomkraftwerke des Landes. Russische Truppen haben der ukrainischen Aufsichtsbehörde zufolge Europas größtes Atomkraftwerk in der Nähe der Großstadt Saporischschja besetzt. In der Nacht hatte ein Trainingskomplex des AKW gebrannt. Erhöhte Radioaktivität wurde nicht gemeldet, versicherte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA. Der australische Spezialist für computergestützte Strömungsmodellierung David Fletcher von der Universität Sydney erklärt, dass man aktuell keine Sorge vor einer Explosion wie 1986 in Tschernobyl habe. Sollte das Kühlungssystem beschädigt werden, könnte das aber zur Katastrophe in Fukushima vergleichbare Folgen haben.

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Die Konferenz der Präsidenten des Europaparlaments hat die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum illegalen Einsatz der Pegasus Spyware in den Mitgliedsstaaten beschlossen. Pegasus erlaubt, wie die kanadische Organisation Citizen Lab und andere seit 2016 sukzessive aufdeckte, die Infiltration, Datenextraktion und Liveüberwachung der Kommunikation von Mobilgeräten. Der Ende vergangenen Jahres bekannt gewordene Einsatz von Pegasus durch die polnische Regierung brachte das Fass schließlich zum Überlaufen. Daher beschloss die Konferenz der Präsidenten nun die Aufarbeitung durch einen Untersuchungsausschuss.

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Wenige Tage nachdem SpaceX sein Satelliteninternet Starlink in der Ukraine freigeschaltet und Antennen in das Kriegsgebiet geschickt hat, warnt Elon Musk jetzt vor den mit der Benutzung verbundenen Gefahren. Starlink sei in einigen Gebieten der Ukraine das einzige nicht-russische Kommunikationssystem, das noch funktioniere, die Gefahr, dass es angegriffen werde, sei hoch, twitterte er. Die Technik sollte nur angeschaltet werden, wenn nötig und die Antenne so weit wie möglich von Menschen entfernt getarnt aufgestellt werden.

Ubisoft verschiebt sein Strategiespiel "Die Siedler" ein weiteres Mal. Damit reagiert das Unternehmen auf das negative Feedback aus der Community, die im Rahmen einer geschlossenen Beta "Die Siedler" anspielen konnte. Dabei kam das Strategiespiel weitgehend schlecht weg. Man habe den Release des Spiels daher "auf einen späteren Zeitpunkt" verschoben. Einen neuen Release-Termin für "Die Siedler" nennt Ubisoft nicht.

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(igr)