IBM bringt eServer p630 mit eigener Linux-Version

Auf dem Power4-Rechner arbeitet erstmals eine native Linux-Version; auch AIX sowie eine Kombination aus AIX5L und Linux in verschiedenen Partitionen werden unterstĂĽtzt.

vorlesen Druckansicht 160 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

IBM will den eServer p630 demnächst mit "nativer Linux-Unterstützung" ausliefern. Damit wäre er der erste Server der pSerie mit Power4-Prozessoren, dem Linux "angeboren" ist. Außer Linux unterstützt der Rechner auch AIX sowie eine Kombination aus AIX5L und Linux unabhängig voneinander in verschiedenen System-Partitionen, heißt es bei Big Blue. Als ein Kaufargument nennt IBM, dass sein Produkt 44 Prozent günstiger sei als ein ähnlich konfiguriertes Itanium-2-System mit Linux von Hewlett-Packard.

Der p630 war im Juni vorgestellt worden. In der verkleinerten Ausgabe des Unix-Servers p690 arbeitet ein Power4-Prozessor mit 1 GHz Takt und 1 GByte Hauptspeicher. Die Preisspanne reicht von 12.500 bis 50.500 US-Dollar. Der Markt der "kleineren Lösungen" hat in den vergangenen Monaten für die Server-Anbieter Bedeutung gewonnen, da die Kunden in Krisenzeiten zu weniger kostspieligen Produkten neigen. (anw)