iPhone: Apple verbessert Aboüberblick

Was habe ich als In-App-Abo laufen und was nicht? Bislang gestaltete sich der Überblick unter iOS recht unübersichtlich. Nun hat Apple nachgebessert.

vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen
Sankt-petersburg,,Russia,,April,27,,2018:,Apple,Store,Application,Icon,On

(Bild: BigTunaOnline / Shutterstock)

Lesezeit: 2 Min.

Nutzer, die ein aktuelles iOS 15.5 auf dem iPhone laufen haben, finden seit dem Wochenende eine übersichtlichere Aboverwaltung vor. Apple hat die aktuell laufenden Abonnements für Dienste und Apps nach oben verlagert, während Einstellungen für Aboquittungen sowie die Reklame für den hauseigenen Abodienst Apple One (falls dieser noch nicht läuft) nach unten gewandert sind.

Wer wissen möchte, was er derzeit an Abonnementgebühren an Apple und seine Partner bezahlt, muss auf dem iPhone weiterhin über die App-Store-Anwendung gehen. Dort klickt man dann auf das eigene Personenicon und landet in einer Übersicht, die auch die gekauften Apps sowie Benachrichtigungen zu neuen Apps beinhalten. Weiter unten sind die Updates für Apps zu finden sowie Einstellungen, um Gutscheinkarten einzulösen. Klickt man in diesem Screen nun auf "Abonnements", kommt man den neuen Look zu sehen, der dank mehr Weißraum luftiger geworden ist.

Neuer Dialog für Abos.

Alle aktiven Abos sind oben gelistet – inklusive der Gebühren und dem Tag, an dem die neue Periode fällig wird. Nähere Infos, was man hier gekauft hat (oder kauft), sind zu finden, wenn man auf das einzelne Abo klickt. Von hier aus kann man es dann auch gleich zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen. Scrollt man auf der Übersichtsseite weiter nach unten, kommen die inaktiven Abos, die man, so man denn möchte, auf Klick auch wieder reaktivieren kann.

Die stets auftauchende Werbung für Apple One, den Gesamtdienst des Konzerns, der alle Apple-Services für bis zu 29 Euro im Monat kombiniert, hat Apple löblicherweise wie erwähnt von ganz oben nach unten verbannt. Die Einstellungen für die Benachrichtigungen bei Erneuerung eines Abos, die man sinnvollerweise aktiv geschaltet lassen sollte, sind allerdings nun ganz unten zu finden.

Videos by heise

Apple hat die Anpassungen rein auf Server-Seite vorgenommen, sie werden vom System automatisch nachgeladen. Den neuen Look bekommt man unter iOS 15.4 offenbar noch nicht zu sehen. So minimal die Veränderung ist, so sinnvoll ist sie – selbst wenn sie nur dafür sorgt, dass man erkennt, wie viele In-App-Abos man bereits geschlossen hat. Für Apple ist dies mittlerweile eine enorm wichtige Einnahmequelle, da der Konzern zwischen 15 und 30 Prozent Provision kassiert. Zuletzt hatte er umstrittenermaßen erlaubt, Abogebühren ungefragt zu erhöhen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(bsc)