Kurz informiert: Erdgasmangel, Kita-Apps, Microsoft Office, Mammut
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Kohlekraftwerke als Ersatz fĂĽr Gas
Kohlekraftwerke können künftig in einer Gasmangellage verstärkt für die Stromerzeugung herangezogen werden. Das hat der Bundestag beschlossen. Als Ersatz für das knapper werdende Erdgas sollen Stein- und Braunkohlekraftwerke einspringen, die gegenwärtig nur eingeschränkt verfügbar sind, demnächst stillgelegt würden oder in Reserve stehen. Dafür wird befristet das Energiewirtschaftsgesetz geändert. Dabei gehe es um eine kurzfristige Überbrückung, nicht um einen Termin für den Kohleausstieg im Jahr 2038 oder 2030.
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Gravierende Sicherheitsmängel in Kita-Apps
IT-Sicherheitsexpertinnen und Experten haben bei einer Studie 42 Kita-Apps vor allem aus Europa und den USA untersucht – und dabei teils gravierende Sicherheitsmängel entdeckt. Mit solchen Apps können Eltern mit Erzieherinnen und Erziehern kommunizieren oder Berichte über die Kindesentwicklung abrufen, Kitas können etwa Zeitpläne organisieren. Die Wissenschaftsteams entdeckten mehrere Apps, die ohne Einverständnis Daten abgriffen und sie mit Drittanbietern teilten, bei einigen konnten die Forschenden sogar auf Fotos von Kindern zugreifen. Nur zwölf Apps – darunter vier deutsche – waren unbedenklich.
Microsoft nimmt Schutz fĂĽr Office-Nutzer zurĂĽck
Office-Dokumente mit bösartigen Makros sind nach wie vor eines der Haupt-Einfallstore für Ransomware. Deshalb verkündete Microsoft im Februar vollmundig, man wolle das Ausführen von Makros für Dateien aus dem Internet standardmäßig blockieren. Jetzt zieht man die Schutzmaßnahme "basierend auf Feedback" wieder zurück. Tests von heise Security zeigen, dass sie nie wirklich funktioniert hat. Dieser Vorgang werfe ein sehr ungünstiges Licht auf Microsofts Update-Strategie, die sich einmal mehr als wenig verlässlich erweise, kritisiert Jürgen Schmidt, Senior Fellow Security bei heise online.
Mammuts sollen die Arktis retten
Der Molekularbiologe George Church will mit seinem Start-up Colossal Biosciences das Mammut wieder auferstehen lassen. Dafür will Colossal asiatische und afrikanische Elefanten mit Wollhaarmammut-Genen widerstandsfähiger gegen Kälte und auch gegen Viren machen, erläutert Church im Interview mit Technology Review. Seine „Mammufanten“ sollen – wie früher die Mammuts – die arktische Tundra bevölkern und die heute bewaldeten Feuchtgebiete wieder in eine ausgedehnte Grassteppe verwandeln. Weil der Boden dadurch mehr Sonnenlicht reflektiert und die Tiere das Eis im Boden durch ihr Gewicht verdichten, soll das Auftauen des Permafrostbodens und damit die Freisetzung riesiger klimaschädlicher Methanmengen verhindert werden.
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(igr)