Rechtsstreit um AirPods: Apple und Koss legen Auseinandersetzung um Patente bei
Koss warf Apple vor, Patente für kabellose Kopfhörer verletzt zu haben. Apple konterte mit einer Gegenklage. Jetzt will der Richter nichts mehr davon hören.
(Bild: Ivan_Shenets/Shutterstock.com)
Apple und der US-amerikanische Kopfhörerhersteller Koss haben in letzter Minute einen Patentstreit beigelegt, bevor dieser im US-Bundesstaat Texas am Montag vor Gericht verhandelt wurde. Es geht um Patente für kabellose Kopfhörer. Koss warf Apple vor, diese mit den AirPods verletzt zu haben. Umgekehrt verklagte Apple Koss vor einem kalifornischen Gericht mit dem Vorwurf, eine Verschwiegenheitserklärung über Lizenzverhandlungen aus dem Jahre 2017 gebrochen zu haben.
Worauf sich Apple und Koss geeinigt haben, wurde nicht mitgeteilt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Koss berief sich in seiner Klageschrift aus dem Jahr 2020 auf mehrere Patente, die dem 1958 im US-Bundesstaat Wisconsin gegründeten Unternehmen zugesprochen wurden. Weitere Klagen reichte Koss gegen die Mitbewerber Bose und Skullcandy ein. Im Falle Apples klagte Koss auf Lizenzzahlungen für Verkäufe der AirPods und der kabellosen Beats-Kopfhörer.
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Laut einem Bericht von Apple Insider bekam Koss die Patente aber erst im Jahre 2019 zugesprochen – drei Jahre, nachdem die ersten AirPods auf dem Markt kamen. Apple und Koss haben im Zuge der Einigung die gegenseitigen Vorwürfe fallengelassen und tragen die entstandenen Kosten anteilig.
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(mki)