Kurz informiert: Lieferketten, AKW Saporischschja, Twitter, Gamescom

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die schlimmste Hitzewelle der chinesischen Geschichte setzt nicht nur den Menschen vor Ort zu, sondern dürfte die globalen Lieferketten einmal mehr unter Druck setzen. Infolge der extremen Temperaturen und der Trockenheit sind laut chinesischen Behörden dutzende Flüsse ausgetrocknet, mit schwerwiegenden Folgen für die Stromversorgung. Die hängt beispielsweise in der besonders stark betroffenen Provinz Sichuan erheblich von Wasserkraft ab. Schon seit mehr als einer Woche wird der Strom für die 81 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Industrie rationiert. Die Provinz ist ein besonders wichtiger Standort der Halbleiterindustrie. Wegen der erzwungenen Stilllegungen dort und in anderen Metropolen Chinas könnte die angeschlagene Industrieproduktion weiter leiden.

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Im Laufe dieser Woche soll ein Team der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja besuchen können. Das gibt IAEA-Generalsekretär Rafael Mariano Grossi auf Twitter bekannt. Eine Support-Mission sei auf dem Weg dorthin, er selbst werde sie leiten. Das Team soll dringende Sicherheitsvorkehrungen einleiten, physische Schäden an der Anlage bewerten, feststellen, ob die Haupt- und Backup-Sicherheitssysteme funktionsfähig sind und die Arbeitsbedingungen des Personals in Augenschein nehmen.

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Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Twitter-Nutzerinnen und Nutzer können eine neue Podcast-Funktion in den Twitter Spaces testen. Dort sollen eigene Sendungen zu hören sein, sowie Wiedergabelisten erstellt werden können. Twitter nennt die Neugestaltung des Bereichs für Audio nun Stations. Als "personalisierte Hubs" lassen sich dort Inhalte nach Themen gruppieren, Podcasts lassen sich sowohl live als auch aufgezeichnet abrufen. Die Podcasts sind zunächst nur in den USA verfügbar. Wer sein Smartphone in den Einstellungen auf englischsprachig setzt, sollte die Funktion aber bereits bekommen können.

Die Computerspielemesse Gamescom hat nach Angaben der Veranstalter 265.000 Besucher aus gut 100 Ländern in die Kölner Messehallen gezogen, 25.000 davon Fachbesucher. 130 Millionen Menschen sollen das digitale Begleitprogramm verfolgt haben, 12 Millionen davon allein die Eröffnungsshow am vergangenen Dienstagabend. Felix Falk, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Games-Branche game, sagte, die Gamescom 2022 habe seine Erwartungen übertroffen. Die Veranstaltung habe gezeigt, dass die Messe für eine "hybride Zukunft" gut aufgestellt sei, zumal das digitale Angebot ausgebaut worden sei.

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(igr)