c't 24/2022 - Der Blick ins Heft mit Windows absichern, TV-Test
In c't 24/2022 lesen Sie, warum Ransom-Ware-Anfgriffe heute so gefährlich sind und wie Sie sich wehren können. Wir haben TVs getestet und brandneue Intel-CPUs.
In der aktuellen c't haben wir unsere Titelstrecke der Sicherheit unter Windows gewidmet, genauer gesagt der Ransomware. Eigentlich nichts Neues, werden Sie denken. Man hört doch fast wöchentlich von großen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, die mit einer solchen Schadsoftware erpresst werden.
Stimmt. Aber was mir bislang nicht bewusst war, ist das riesige Cybercrime-Ökosystem, das sich inzwischen gebildet hat. Eine Art Cyber-Mafia bietet Dienstleistungen aller Art an. Mit „Ransomware as a Service“ liefert sie auch unerfahrenen Möchtegern-Kriminellen Komplettpakete aus Tutorials mit Anleitungen, einfach zu bedienenden Software-Baukästen und Infrastruktur für Verhandlungen und Geldübergabe, schreibt mein Kollege und Sicherheitsexperte Jürgen Schmidt in der aktuellen c’t.
Wie solche Einbrüche und Erpressungen im Detail ablaufen, liest sich wie ein spannender Krimi – wenn es nur nicht so real wäre. Die Kollegen belassen es zum Glück nicht bei einer spannenden Geschichte, sondern liefern jede Menge Tipps nebst dem c’t-eigenen Restric’tor für Windows-Schutzmaßnahmen in Form eines Schichtenmodells. Dahinter steckt die Grundidee, dass auch nach einer Infektion mit Schadsoftware noch nicht alles verloren ist.
- Neue Techniken und Tools von Cybercrime und staatlichen Hackern
- Wie Sie die Sicherheit von Windows mit wenigen Handgriffen verbessern
- Restric’tor: Windows mit Software-Restriktionen schützen
Die Black-Friday-Wochen stehen an, ebenso die Weihnachtssaison und zuvor die vermaledeite Fußball-WM (dazu gleich mehr). Wir haben deshalb Fernseher mit unterschiedlichen Displaytechniken auf Ihre Eignung für Spiel, Sport und Streaming getestet und helfen mit einer TV-Kaufberatung.
Meine persönlichen Highlights in dieser Ausgabe
Sie wollen sich ein großes TV-Display zum Streamen, Fernsehgucken oder für rasantes Gaming von der Couch zulegen? Finden Sie das optimale Display anhand unserer Auswahlkriterien für den Fernseherkauf.
Doppelt so viele Effizienzkerne wie der Vorgänger, auf allen Kernen Geschwindigkeitszuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Allein durch Detailverbesserungen holt Intel viel zusätzliche Performance aus den Raptor-Lake-Prozessoren Core i9-13900K und i5-13600K.
Elektrisch fahren und das möglichst unauffällig, lautet die Mission der Smart Bikes von Ampler. Ohne überflüssigen Schnickschnack, aber mit Vollausstattung und auf breiten Schlappen durch die Stadt mit dem AmplerAxel.
Googles erste Smartwatch legt den Fokus auf Sport und Aktivitätstracking. Sie nutzt das aufgeräumte Wear OS und misst Blutsauerstoffsättigung, Herzfrequenz, EKG, Schlafdauer und Schritte. Auch eine Freisprecheinrichtung zum Telefonieren besitzt die mit Google-Tochter Fitbit verzahnte Pixel Watch.
KI-Verfahren für die Sprachtechnik machen gerade rasante Fortschritte. Inzwischen lassen sich synthetische Stimmen nach dem Vorbild der Stimme einer echten Person anfertigen – mit verblüffenden Ergebnissen. Kunststimmensind bereits für Nachrichten und Filme im Einsatz.
Wechselrichter von Hoymiles für Balkonkraftwerke haben eine proprietäre Funkschnittstelle zum Auslesen der Leistungsdaten. Statt mit den teuren Gateways des Herstellers kann man die Wechselrichter preiswert und ganz ohne Cloud mit der Bastelalternative OpenDTU überwachen.
(Bild: FIFA)
Die umstrittene Fußball-WM in Katar wird eine WM der Daten – lukrative Nachnutzung garantiert. Der KI-gestützte Video Assistant Referee trackt Spieler und Ball, schlägt bei Abseitsverdacht Alarm und stellt eine virtuelle Simulation der Spielszene bereit. So verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Virtuellem, der Fußball konstruiert sich sein eigenes Big(Data) Metaverse.
PS aus der Redaktion
Kennen Sie eigentlich unsere Web-Tipps? Die Rubrik mit dem unscheinbaren Namen erscheint in jedem Heft und liefert tolle Fundstücke aus dem Internet. Meine Kollegin Dorothee Wiegand hat in der aktuellen c’t wieder einige spannende Seiten aufgetan. Diesmal schlägt eine Playlistmaschine überraschende Brücken zwischen Helene Fischer und AC/DC, man kann agil Schiffe versenken und erhält Eisbrecher für das nächste Videomeeting.
Häufig kommen die Hinweise auf eine Webseite direkt aus der Redaktion, wenn ein Kollege oder eine Kollegin auf Bemerkenswertes gestoßen ist – oder eine Lieblingsseite besitzt. So fanden sich in den Web-Tipps beispielsweise eine Weltkarte des Online-Lachens mit internationalen Alternativen zu LOL, und Prokrastinierungsfutter wie Randomstreetview, das zufällig gewählte Streetview-Aufnahmen zeigt.
(Bild: Google)
Es gibt aber auch ernsthafte Tipps, etwa wie Sie anhand von gefundenen Federn Vögel identifizieren, wo Sie einen Stromausfall prüfen oder melden, und wie weit Sie von jedem Bahnhof in Europa innerhalb von fünf Stunden mit der Bahn kommen.
Immer in c’t:
- c’t-Cartoon Schlagseite: kühlschrankgroßes Ding
- Vorsicht, Kunde: Google verweigert Erstattung
- Tipps & Tricks
- FAQ: NVMe für SSDs
- Standpunkt: Adobes Midlife-Crisis
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